Gefahr von Nervenlähmung: Maßnahmen und Diagnose bei einer Schulterverrenkung

Das Schultergelenk muss sofort vom Fachmann eingerenkt werden, um Nervenlähmungen zu verhindern

Sofortmaßnahme / Selbsthilfe: Versuchen Sie nicht, das Gelenk selber einzurenken, sonst werden womöglich noch Nerven, Gefäße und Sehnen eingeklemmt. „Das Schultergelenk muss sofort vom Fachmann eingerenkt werden, um Nervenlähmungen zu verhindern“, so Experte Dr. Johannes Holz aus Hamburg. Suchen Sie also sofort einen Orthopäden auf, auch, damit das Gelenk so schnell wie möglich arthroskopisch stabilisiert werden kann. So lässt sich ein erneutes Auskugeln am besten vermeiden“, rät Holz.

Diagnose: Bereits bei der körperlichen Untersuchung findet der Arzt ausreichend Hinweise auf die Ursache der Beschwerden (Herabhängen des Armes, extrem starke Schmerzen an der betroffenen Stelle beim Abtasten und/oder versuchten Bewegen des Gelenkes). Dennoch: „Eine Röntgenuntersuchung sichert die Diagnose und kann begleitende Knochenbrüche ausschließen, danach sollte sofort die Einrenkung unter Narkose oder Teilnarkose erfolgen“, empfiehlt der Hamburger Sportmediziner Dr. Holz.

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