Gefahr der Falschgelenkbildung: Maßnahmen und Diagnose beim Handgelenksbruch

Wird der Handgelenksbruch nicht behandelt, drohen Falschgelenkbildung mit Zerstörung des Handgelenkknorpels

Sofortmaßnahme / Selbsthilfe: Suchen Sie sofort einen Orthopäden auf, abends oder am Wochenende gehen Sie in die chirurgische Notfallambulanz eines Krankenhauses in Ihrer Nähe. Wird der Bruch nicht behandelt, drohen Falschgelenkbildung mit Zerstörung des Handgelenkknorpels. Schmerzen und Bewegungseinschränkung im Handgelenk mit Auswirkungen auf den ganzen Arm sind sonst die Folge.

Den Knochenbruch sollte nur ein Arzt, gegebenenfalls der Notarzt einrenken. Versuchen Sie es selbst nicht und lassen Sie auch sonst keinen ran. Denn die Gefahr, dass dann Nerven und / oder Blutgefäße zwischen die Bruchenden geraten können, ist sehr groß. Das kann zu dauerhaften Lähmungen der Hand und einem Absterben des Gewebes unterhalb (handwärts der Bruchstelle) führen. Halten Sie den Arm und die Hand so ruhig wie möglich, ein Dreieckstuch kann hierbei helfen.

Diagnose: Neben der körperlichen Untersuchung sind Röntgenaufnahmen zur Sicherung der Diagnose erforderlich. Damit kann der Arzt das Ausmaß der Knochenverletzung besser einschätzen, andere Brüche ausschließen oder ggf. entdecken.

Eine Computertomographie (CT) ist nur ausnahmsweise notwendig, und auch die Magnetresonanztomographie (MRT) wird mehr bei Weichteilverletzungen durchgeführt.

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