Kühlen und Bandage anlegen: Maßnahmen und Diagnose beim Läuferknie

Zur sofortigen Linderung können Sie Schmerzmittel nehmen. Generell ist eine Laufpause sinnvoll

Sofortmaßnahme / Selbsthilfe: Kühlung (z.B. Eisbeutel) und entzündungshemmende Medikamente (z.B. ASS, Ibuprofen) lindern Schmerzen, Entzündung und die Schwellung. Zur Stabilisierung des Knies kann eine Bandage angelegt werden. Auf jeden Fall sollte das Knie geschont und erneute Belastung vermieden werden. Eine Laufpause von zwei bis drei Monaten ist sinnvoll.

Vermeiden Sie eine Überbelastung des Knies
Nach Abklingen der Schmerzen kann ein leichtes Training wieder aufgenommen werden. Wichtig ist, Über- und Fehlbelastungen der Knie zu vermeiden. Man kann mit vorsichtigen krankengymnastischen Übungen beginnen, und anschließend mit Geräteübungen langsam die Muskulatur wieder aufbauen. Alle Übungen sollten unter fachlicher Anleitung durchgeführt werden.

Linderung versprechen auch spezielle Massagen, die die schmerzbedingt verkürzte Muskulatur an der Außenseite des Beines lockern und dehnen sollen. Bei wiederkehrenden, chronischen Schmerzen kann Wärme helfen.

Diagnose: Die typischen Schmerzen an der Außenseite und unterhalb des Kniegelenks, insbesondere bei Menschen mit X-Beinen, sind richtungsweisend für die Diagnose Läuferknie. Zum Ausschluss anderer Verletzungen werden aber häufig noch Ultraschall- oder Röntgenuntersuchungen und gegebenenfalls eine Magnetresonanztomografie des Knies durchgeführt.

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