Solo-Sex: Darum ist masturbieren gesund

Solo-Sex macht gesund und hilft beim Stressabbau
Mit einer guten Lektüre im Bett, baut sich der Stress fast von allein ab

Man muss zur Entspannung nicht unbedingt in die Sauna gehen, denn wer masturbiert reduziert seinen Stresspegel ebenfalls. Also schnappen Sie sich eine entspannende "Lektüre"

„Wer nicht das Bedürfnis nach Selbstbefriedigung spürt, der hat ein Problem“, sagt Robert Pollack. Denn mit Hilfe von Solo-Sex kann man ganz hervorragend Stress abbauen und nebenbei außerdem noch das Immunsystem stärken. Der amerikanische Selbstbefriedigungs-spezialist und Buchautor Dr. Harold Litten geht sogar so weit, zu behaupten: „Selbstliebe ist eine wichtige Grundlage für jegliche geistige Gesundheit.“

Masturbation - Allgemeine Informaitonen

Die Zeiten, in denen heranwachsenden Männern erzählt wurde, Masturbieren mache blind, dumm oder ließe Haare an den Händen wachsen, sind glücklicherweise längst vorbei. Aber es kommt noch besser: Wir erzählen ihnen, dass Selbstbefriedigung gesund und normal ist. Und dabei können wir uns im Gegensatz zu den eben erzählten Märchen auch noch auf handfeste wissenschaftliche Fakten berufen.

Zunächst einmal lässt sich bestätigen, was sowieso die meisten Kerle denken: Fast 100 Prozent aller Männer, so eine Men's-Health-Umfrage masturbieren. Gut so! Denn nicht nur die Befriedigung macht das Masturbieren zu einem schönen Zeitvertreib: Wer (regelmäßig) masturbiert, darf auf folgende Nebeneffekte hoffen: 

  1. Frisches Sperma: Ja, auch Ihre Spermien können schlecht werden. Und das schon nach etwa 3 bis 4 Tagen. Beim Masturbieren schaffen Sie also Platz für neue Samen.
  2. Weniger Stress: Masturbieren baut Stress ab und stärkt auch Ihr Immunsystem. Übertreiben sollten Sie es jedoch nicht. Laut Wissenschaftlern sind 3 bis 5 Hand-Jobs pro Woche ideal.
  3. Länger hart: Impotent vom Masturbieren? Nee, im Gegenteil! Wer regelmäßig Hand anlegt, trainiert seine Standfestigkeit. Außerdem erhöht Masturbieren den Testosteronspiegel. Darüber hinaus kann es Ihnen helfen, eigene Fantasien zu entdecken, die dann den Sex mit Ihrer Liebsten beflügeln können.

Männliche Selbstbefriedigung

Die Erkenntnis, dass Selbstbefriedigung gesund sei, musste lange gegen Voruteile kämpfen. Vor nicht allzu langer Zeit kursierten viele Märchen. Wer Hand an sich anlege, werde blind oder dem wüchsen gar Haare auf den Händen.

Heute blickt man glücklicherweise anders auf das Thema Selbstbefriedigung: Männer, die Lust an Solo-Sex haben, tun nicht nur Gutes für Ihre Gesundheit, sondern verbessern auch den Sex mit der Liebsten. Selbstbefriedigung in einer Beziehung sollte also kein Tabu sein. Und offenbar ist es das auch nicht: Eine Men's-Health-Umfrage ergab, dass fast 100 Prozent der Kerle masturbieren. Im Schnitt masturbieren deutsche Männer übrigens 4,9-mal pro Woche.

Aber es gibt noch mehr gute Gründe, warum Sie öfter mal Hand anlegen sollten. Klar, dass es Spaß macht, müssen wir Ihnen nicht sagen. Aber mit welchen Tipps Solo-Sex noch besser wird und warum Sie sich selbstbefriedigen sollten, können wir Ihnen verraten:

  • Selbstbefriedigung kann Ihren Sex besser machen
    Nur wen Sie Ihren Körper richtig kennen, können Sie auch Ihrer Liebsten mitteilen, was Sie sich wünschen. Und eine effektive Möglichkeit, Ihren Körper kennenzulernen, ist: Selbstbefriedigung. Außerdem können Sie beim Masturbieren auch (neue) Phantasien entdecken und auch die sind anregend für den Sex zu zweit. Und da natürlich auch Frauen sich selbstbefriedigen, haben Sie hier die Möglichkeit Ihren Partner ganz neu kennenzulernen und Ihr Wissen über den weiblichen Körper zu erweitern.
  • Beim Selbstbefriedigen können Sie lernen, Ihren Orgasmus hinauszuzögern
    Bei der Start-Stopp-Technik stimulieren Sie Ihren Penis bis zu dem Punkt, an dem Sie gerade noch die Ejakulation verhindern können. Letzteres wiederholen Sie 3- bis 4-mal (beim letzten Mal mit Orgasmsus). Mit dieser Übung lernen Sie auch beim Sex Ihren Orgasmus zu kontrollieren.
  • Selbstbefriedigung ist auf verschiedenste Weise gesund
    Es ist gut für Ihre Prostata, Ihre Potenz und natürlich Ihr Wohlbefinden. Außerdem verbessern Sie, wenn Sie sich regelmäßig selbstbefrieden, auch die Qualität Ihrer Spermien.    
  • Masturbieren macht fit!
    Der Hormonschub beim Selbstbefriedigen hat viele positive Effekte. Einer davon ist der Aufbau neuer Muskelmasse, der durch das Plus an Testosteron angeregt wird. Außerdem verbrennt auch die Solo-Nummer Kalorien – im Schnitt bis zu 150 Dickmacher.
Hier entlarven wir Masturbations-Mythen
Wer die Hände in den Schoß legt, braucht noch lange nicht untätig zu sein

Selbstbefriedigung: Onanieren ist gesund

Wissenschaftler fordern: Legen Sie endlich mehr Hand an. Denn Solo-Sex trainiert nicht nur Prostata und Potenz: Masturbation ist auch gut für Muskeln, Hormone und Ihr Gehirn

Stachelschwein-Eber tun es, Hunde-Rüden und Schimpansen-Männchen ebenso: Masturbation. Da ist es logisch, dass auch Menschen-Männer regelmäßig Solo-Sex betreiben. Und das ist auch gut so. Denn Selbstbefriedigung ist gesund! Die meisten Männer ahnen das wohl instinktiv.

Je öfter, desto besser gilt allerdings nicht unbegrenzt. Experte Karatepe warnt: „Das führt zur Vereinsamung.“ Und das wäre absolut schade, denn Psychologen sind überzeugt, dass die Beschäftigung mit sich selbst den Sex mit dem Partner verbessern kann. Denn wie, wenn nicht durch Selbstbefriedigung, soll man ohne Stress die eigenen Vorlieben herausfinden und anschließend gegenüber dem Partner äußern?

Trotz Masturbation sind Sie im Bett einfach unersättlich
Nach dem Masturbieren haben Sie noch mehr Lust auf Sex – und dann auch zu zweit

Mehr ist mehr: Stärkere Lust auf Sex durch Masturbation

Paradox, aber wahr: Masturbation versträkt die Lust auf Sex noch. Wie praktisch!

Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen klar, dass nach dem Masturbieren der Testosteronspiegel im Körper deutlich ansteigt. Und die gesteigerte Produktion des Männerhormons bewirkt wiederum, dass man weitaus mehr Lust auf Sex verspürt – eine ideale Wechselwirkung.

Länger, härter, besser: Wer regelmäßig masturbiert, wird keine Probleme mit der Potenz haben
Handanlagen kann der Potenz zugute kommen

Hand anlegen: Masturbation steigert die Potenz

Dass man durch häufiges Onanieren seine Potenz verliert, ist ungefähr genauso wahr wie das spontane Erblinden durch Selbstbefriedigung, vor dem Sie Ihre Mutter früher gewarnt hat

Im Gegenteil. Der Neusser Urologe Dr. Jörn Witt schließt nicht aus, dass es einen Trainingseffekt gibt: je öfter, desto härter. „Wer früh im Leben damit anfängt, ist im Alter länger sexuell aktiv“, bestätigt Robert Pollack.

Selbstbefriedigung kann auch bei medizinischen Diagnosen helfen. Wer beim Sex mit Frauen öfters unter Potenzproblemen leidet, aber auf sich allein gestellt keine Schwierigkeiten hat, der kann beispielsweise physiologische Faktoren wie Gefäßerkrankungen als Ursache schon mal ausschließen.

Frisches Sperma durch Masturbation
Sperma: nach drei Tagen schlecht

Platz schaffen: Frischeres Sperma durch Masturbation

Wenn Sie frisches Erbgut wollen, müssen Sie altes erst einmal loswerden. Raten Sie mal wie? Genau: durch Masturbation. So können Sie wieder Sperma frisch nachladen 

„Sperma wird normalerweise nach drei, vier Tagen schlecht“, sagt der britische Evolutionsbiologe Robin Baker. Mittels Selbstbefriedigung wird man altes Sperma los; neues, fruchtbareres Material kann nachrücken.

Und das bitte regelmäßig. Denn absterbende Rest-Spermien schädigen durch ihre giftigen Zerfallsprodukte auch frisch produzierte, top-fitte Kollegen. „Spätestens bereits nach acht bis zehn Tagen ist Sperma endgültig hinüber“, so der Hamburger Fortpflanzungsexperte Dr. Gerd Bispink.

Mehr Sperma in 24 Stunden

Sie wollen mehr Sperma produzieren? Im Video erfahren Sie, wie das innerhalb eines Tages klappt

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Armmuskeln durch Masturbieren
Masturbation ist das perfekte Training für Ihre Arme

Mehr Muskelaufbau: Masturbieren gut für die Armmuskeln

Der Hormonschub beim Masturbieren unterstützt automatisch den Aufbau zusätzlicher Muskelmasse. Selbstbefriedigung ist zudem das perfekte Unterarmtraining

Der Testosteron gibt einem Mann mehr Durchsetzungskraft und Zuversicht bei Stress im Beruf und in der Partnerschaft. „Für viele Männer werden teure und langwierige Hormonersatzbehandlungen unnötig, wenn sie sich stattdessen genüsslich ihrem eigenen Körper hingeben“, sagt Litton.

Regelmäßiger Sex mit der Partnerin würde sich zwar ähnlich günstig auf den Hormonhaushalt auswirken, ist aber nicht immer und überall zu bekommen. Der eigene Penis steht Ihnen hingegen rund um die Uhr zur kostenfreien Verfügung.

Selbstbefriedigung ist zudem das perfekte Unterarmtraining – eine Muskelgruppe, die beim üblichen Workout meist zu kurz kommt. Vorteilhaft ist es natürlich auch, nicht immer mit der gleichen Hand zu masturbieren, damit kein Ungleichgewicht entsteht. Bizeps, Trizeps und Schultermuskulatur des Arbeitsarms werden beim Solo-Sex ebenfalls stark beansprucht. Inwieweit Sie die übrigen Körpermuskeln einsetzen, hängt von der Stellung ab. Ideales Training für den Waschbrettbauch ist zum Beispiel, auf dem Rücken zu liegen, den Oberkörper zum leichten Crunch anzuheben.

Zurückhaltung üben: Erst nach mehreren Fast-Orgasmus dürfen Sie endlich kommen, dass stimuliert die Potenz
Orgasmus erst nach einigen Warmlaufphasen erlaubt

Anti-Schlaff-Tablette: Länger durchhalten durch Masturbation

Urologe Witt hält große Stücke auf Selbstbefriedigung, wenn es um die Behandlung bei frühzeitigem Samenerguss geht

So halten Sie länger durch: Einige Wochen lang sollten Betroffene sich alle zwei bis drei Tage bis kurz vor dem Orgasmus stimulieren, gerne auch zusammen mit der Partnerin. Danach ein paar Minuten Pause einlegen und das Ganze wiederholen. Erst nach mehreren Warmlaufphasen ist der Orgasmus erlaubt. Diese Behandlung hat eine hohe Erfolgsquote, sie wirkt als eine Art Anti-Schlaff-Tablette.

Und Harold Littens Erfahrungen belegen, dass sich mit der gleichen Technik multiple Orgasmen durchaus trainieren lassen. Dadurch, dass der Mann die Ejakulation immer wieder hinauszögert, laufen die Orgasmen zuerst nur im Kopf ab. Das kann mitunter schon ein stundenlanges Spiel werden.

Pro Hand-Job gehen 150 Kalorien flöten. Etwa so viel wie bei 15 Minuten Schwimmen oder zwei Kilometern Laufen. Er unterstützt jede Diät und lässt jede Wampe schmelzen. Und nicht nur das. Wer ihn häufiger praktiziert, darf mit einem spürbaren Trainingseffekt, vor allem für das Herz-Kreislauf-System rechnen. Ein ausgiebiger Solo-Sex trainiert die Pumpe so wie Treppensteigen über mehrere Stockwerke.

Durch Masturbation schläft man(n) wie ein Stein
Onanieren: Optimale Schlaftablette

Befriedigt einschlafen: Besser schlafen durch Masturbation

Erstmal Dampf ablassen und dann schlafen wie ein Murmeltier – Masturbation hat so viele Vorteile

Alle Statistiken belegen es: Die Hinwendung zur Selbstbefriedigung steigt mit dem Bildungsgrad. Besonders häufig scheinen es Abiturienten, Studenten und Doktoren zu machen. Davon abgesehen wirkt Onanieren nicht nur als Anti-Schlaff-Tablette, es ist auch besser als jede Schlaftablette. Es hilft dem Gehirn, vom Alltagsstress abzuschalten.

Der Frankfurter Männerarzt Dr. Haydar Karatepe: „Man fühlt sich entspannt und häufig besser danach.“ Es ist eine Möglichkeit, auf angenehme Art und Weise Dampf abzulassen. Anschließend schlafen Männer wie die Murmeltiere.

Nicht nur Ihr Schlaf, Hirn und Sexleben profitieren von der Masturbation, auch Ihre Prostata
Beim Masturbieren wird die Prostata ordentlich durchgespült

Ordentliche Spülung: Gesunde Prostata durch Masturbation

Auch die Prostata profitiert von regelmäßiger "Durchspülung": Masturbation soll helfen Prostata-Entzündungen zu lindern

Spaß muss offenbar nicht immer ungesund sein: „Es gibt Hinweise dass sich die Beschwerden einer chronischen, nicht-bakteriellen Prostata-Entzündung durch regelmäßige Selbstbefriedigung bessern“, sagt Urologe Witt.

Regelmäßig heißt in diesem Fall: Sie sollten mindestens zweimal pro Woche Hand an sich legen. „Durch mehrfache Ejakulationen wird die Prostata besser durchblutet, das Sekret bleibt in Bewegung. Infekte können sich dann nicht so leicht festsetzen“, ergänzt Experte Karatepe.

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