Gesundheitsrisiken: Medikamente richtig einnehmen

Lesen Sie sorgfältig die Warnhinweise auf den Arzneimitteln
Lesen Sie die Warnhinweise auf der Verpackung sorgfältig

Was Sie über die geläufigsten Warnhinweise auf Arzneimitteln wissen sollten

Schmerzmittel oder Psychopharmaka machen im Zusammenwirken mit hochprozentigem müde und setzen Kreislauffunktionen herab. Die Folge: „Die Wirkung des Alkohols nimmt zu, die Reaktionsschnelligkeit sinkt“, sagt Otto Späth, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Apotheker in Frankfurt/Main.

Blutverdünner sorgen für eine stärkere Photosensibilisierung. „Deswegen reagieren die Patienten empfindlicher auf UV-Strahlung“, erklärt Späth. Aus demselben Grund können Menschen, die Antibiotika schlucken, eher Hautausschlag und Sonnenbrand bekommen.

Mittel gegen Bluthochdruck können dafür verantwortlich sein, dass Ihre Werte anfangs stark abfallen. Sie sollten deshalb am Wochenende mit der Einnahme beginnen, damit Zeit zur Erholung bleibt. Auch die regelmäßige Zufuhr von koffeinhaltigen und kreislaufanregenden Präparaten kann Schwindel und Schlafstörungen auslösen.

Emulsion und Milchiges haben den Nachteil, dass sich am Boden Festpartikel absetzen können. Der Experte: „Wirkstoffe müssen sich vorm Einnehmen in der Flüssigkeit auflösen.“ Besonders bei Antibiotika-Säften ist das Mischungsverhältnis entscheidend. Vorsicht bei ursprünglich klaren Lösungen! Wenn diese trüb sind, ist das Medikament verdorben.

Impfstoffe Für sie besteht Kühlkettenpflicht. Aber auch andere Medikamente müssen in den Kühlschrank, etwa Insulin: Es darf nur kurzzeitig ungekühlt transportiert werden und keinen frost abbekommen. Augentropfen enthalten kaum Konservierungsstoffe, bei Wärmeeinfluss verlieren sie Sterilität.

Weitere Gesundheitstipps finden Sie in unserem Health-Dossier. Wie Sie Warnsignale Ihres Körpers wahrnehmen erfahren Sie hier.

Sponsored SectionAnzeige