Nichtraucher-Erfahrungsbericht: Men's Health Leser sind nun stolze Nichtraucher

Immer weniger Jugendliche rauchen regelmäßig
Mit einem Schlag Nichtraucher

Unsere Leser erzählen, wie sie es erfolgreich geschafft haben, dem blauen Dunst zu entkommen. So schaffen auch Sie es im Nu mit dem Rauchen aufzuhören

Ich hatte gar keine Probleme, mit dem Rauchen aufzuhören (vorher zwei Schachteln am Tag) als ich bloß erst einmal wusste, wie es geht

"Keine Ahnung, ob ich hier Werbung machen darf, ich bin weder beteiligt, noch kenne ich den Autor, aber das Buch "Endlich Nichtraucher" von Allan Carr hat mir das Rauchen abgewöhnt. Man liest das Buch, raucht während dessen weiter, klappt es zu und ist Nichtraucher. Nicht Ex- Raucher, denn man ist nicht wirklich gefährdet rückfällig zu werden, die Sucht ist einfach weg, als wäre sie nie da gewesen. Sie können meinen Brief gerne entsprechend kürzen, falls die Erwähnung des Namens nicht erwünscht ist.

Solange man das Rauchen für etwas hält, das einen beherrscht und in Situationen bringen kann, die etwas mit einem antun. Je weniger ein Raucher raucht, desto stärker wird seine Abhängigkeit, weil er öfter an das Rauchen denkt. Besonders der heimliche Raucher ist arm dran, denn er ist wirklich nicht mit sich im Reinen.

Statt immer zu versuchen, herauszufinden, warum man aufhören sollte, muss man versuchen, herauszufinden, warum man weiter raucht. Es ist ekelhaft, man stinkt wie ein Aschenbecher, man bekommt ein dusseliges Gefühl im Kopf und im Bauch, genau, wie bei der ersten Zigarette. Das Objektive bleibt gleich, man gewöhnt sich aber daran und redet sich sogar eine "Lust" ein.

Rauchen macht keinen Spaß, man ist davon abhängig. Man wird rücksichtslos auf die Mitmenschen, selbst Babies und Kranke Menschen nebelt man ein, ohne zu fragen, ob ihnen das recht ist. Kneipen gehen Pleite, wenn sie ein Rauchverbot erteilen, bloß weil Raucher alle Regeln des sozialen Umgangs vergessen haben. Der nächste Irrtum ist die Frage, warum man raucht. Der Raucher ist nicht der bedauernswerte Tropf, der von einer Substanz abhängig ist. Fast alle Raucher können problemlos früh ins Bett gehen und lange schlafen, 12 Stunden ohne Droge also. Wo ist also das Problem, in den 12 Stunden, in denen man wach ist, dasselbe zu tun? Die Psyche. Etwas in der Hand zu haben, nach dem Essen sitzen bleiben zu dürfen, den Arbeitsplatz verlassen und den Anspruch auf Besuch des Raucherzimmers wahrzunehmen, bloß weil die intoleranten Nichtraucher ihren Bildschirm erkennen wollen und keine Lust haben, sich vor ihrem Partner zu rechtfertigen, dass man die "Überstunden" in der Kneipe verbracht hätten.

 

 

 

Leute, die 32 Zigaretten rauchen und 8 Stunden arbeiten, gehen also 2 mal pro Stunde für je 5 Minuten von ihrem Arbeitsplatz weg und arbeiten so 16,6% weniger als ihre rauchfreien Kollegen. Außerdem sind sie in der Phase nach der Zigarette "gesättigt" und in der Phase vor der nächsten "süchtig" und unkonzentriert. Es gibt keinen einzigen vernünftigen Grund, warum man rauchen sollte. Deswegen habe ich es gelassen und seit 5 Monaten bin ich glücklicher Nichtraucher. Ich frage mich oft, warum ich so etwas schreckliches je getan habe. Ich habe keine Willensstärke gebraucht und deswegen auch keine Nebenwirkungen gespürt. Ich habe nicht zugenommen, ich bin fit geworden und ich kann meine Nase wieder für das benutzen, für das sie da ist. Ich kann wieder riechen und beschäftige mich nicht mehr die ganze Zeit damit, zu ignorieren, dass ich erbärmlich stinke. Ich bin jetzt Nichtraucher, nicht Ex-Raucher. Deswegen bin ich auch nicht so militant wie die, die auf den Raucher neidisch sind. Ich bin auch nicht dagegen, dass in meiner Gegenwart geraucht wird. Aber in der von Kranken und Kindern schon. Und in meiner Wohnung auch. Aber das ist nicht so schlimm. Raucher würden für ihren Genuss meilenweit laufen. Oder im Regen stehen. Kein Problem.

Dr. Joachim Koch

Ziel: "Endlich Nichtraucher"

Erfahrungsbericht: Mit dem Rauchen aufgehört, von einem Tag auf den anderen

Nils Raucht seit dem 28.08.2003 nicht mehr. Und zu seiner eigenen Verwunderung, verkraftet er das Nichtraucher-Dasein sehr gut.

Ich nehme keinerlei Hilfsmittel und lasse mich auch sonst nicht unterstützen. Lange schon hatte ich mich mit dem Aufhören beschäftigt. Im April gab mir dann ein Freund das Buch "Endlich Nichtraucher" von Allan Carr zum Lesen. Ich hab darin angefangen zu lesen, wieder aufgehört, wieder ein bisschen gelesen und das Buch meinem Freund zurück gegeben. Im Juli kaufte ich mir dieses Buch dann selbst. Ich fing wieder an von vorne zu lesen. Aber auch hier das gleiche, ich fing an, hörte wieder auf, fing wieder an und als ich mich bis zur Mitte durchgequält hatte legte ich es ganz bei Seite.

Plötzliche Eingebung
Um ehrlich zu sein, dachte ich einige Zeit gar nicht mehr ans Aufhören. Bis zum 28. August. Es war ein Samstag. Morgens beim Brötchen holen schon mal die erste Zigarette angesteckt. Dann aber, als ich mir die Tageszeitung und meine Wochenendration Zigaretten kaufen wollte, habe ich plötzlich darauf verzichtet, auf die Zigaretten, nicht auf die Zeitung. Warum weiß ich eigentlich nicht. Aber ich hatte ja auch noch genug Zigaretten in der Schachtel. Nach dem Frühstück dann die nächste Zigarette und auf der Terrasse beim Zeitungslesen noch eine geraucht. Und plötzlich, so dumm es klingen mag, stand ich auf einmal auf, ging zum Schreibtisch, schnappte mir einen Kugelschreiber und Zettel und schrieb auf:
„28.08./11:30 Uhr/ ICH WILL NICHT MEHR RAUCHEN!“

Ich legte die Schachtel Zigaretten auf den Tisch und fasste sie nicht mehr an. Nach ein paar Tagen verschenkte ich die Schachtel und das Feuerzeug an einen Nachbarn.

Auf Durchzug
Es verblüfft mich selbst, dass ich ohne große Nebenwirkungen einfach so aufgehört habe. Meine Frau wunderte sich, dass ich keine schlechte Laune hatte, weil immer gesagt wird, dass Raucher, die aufhören, mit schlechter Laune herumlaufen. Ich wundere mich, dass es mir überhaupt nichts ausmacht, wenn ein Raucher neben mir steht und eine "durchzieht". Bisher geht es mir so, als ob ich nie geraucht hätte. Im Nachhinein würde ich sagen: Einfach aufgehört, sofort von dem einen Tag auf den anderen. Und das Verblüffendste daran ist: ich lebe noch...

Viele Grüße

Nils Omland

Erfahrungsbericht: Mit Kräuterzigaretten zum Nichtraucher

Kräuterzigaretten sind kaum besser als normale Zigaretten, enthalten jedoch kein Nikotin und können dabei helfen schneller aus der Sucht zu kommen.

"Doch dieses Mal lies mich der Gedanke nicht mehr los. Ich wollte aufhören. Ich rauchte zwar munter weiter – ca. 25 Zigaretten am Tag –, doch ich wollte damit aufhören.

 Anfang Dezember kaufte ich mir „Endlich Nichtraucher“ von Allen Carr. Wunderbares Buch! Schließlich durfte man weiterrauchen, während man es las. Also fing ich an zu lesen. Immer schön langsam, schließlich sollte man aufhören, wenn man das Buch durchgelesen hatte und seine letzte „Ritualzigarette“ geraucht hatte. Doch ich wurde ungeduldig und fing an, immer schneller zu lesen. Am 29.12.2004 rauchte ich meine letzte Nikotinzigarette. Glaubte ich!

Gute Vorsätze
An Silvester waren wir auf einer echt lustigen Fete. Anfangs noch locker Nichtraucher, steigerte sich mein Nikotinwunsch exponentiell zu meinem Alkoholkonsum. Um 1 Uhr folgte, was folgen musste: Ich schnorrte eine. Am 3. Januar die nächste Niederlage. Nach dem Besuch eines Cafés mit Freunden fuhr ich wie ferngesteuert an die Tankstelle, kaufte Kippen und rauchte zwei.

Grüner Dunst gegen blauen Dunst
Nach ausgiebigem Forschen im Internet, entdeckte ich Kräuterzigaretten. Im Gegensatz zu Ihren Empfehlungen auf MensHealth.de halte ich diese Methode für durchaus empfehlenswert. Natürlich sind diese Zigaretten ebenso schädlich wie normale Nikotinzigaretten. Aber das Fehlen von Nikotin ist eben der entscheidende Unterschied.

 

Denn was ich wollte (aus der Sucht heraus), war rauchen. Rauchte ich, blieb ich süchtig. Ein Teufelskreis. Doch mit Kräuterzigaretten konnte ich die körperliche Sucht nach Nikotin in aller Ruhe über mich ergehen lassen und im Notfall eine Kräuterette rauchen. So machte ich es dann auch. Der Vorteil ist, dass diese Kräuteretten so dermaßen stinken, dass man sie ohnehin nur an der frischen Luft rauchen kann. Und sie schmecken so dermaßen... merkwürdig, dass man selten mehr als zwei oder drei am Tag davon raucht, wenn man wirklich aufhören möchte. Und wenn doch... so what? Ist ja kein Nikotin drin.

 

 

Also rauchte ich anfangs ca. 1-2 davon pro Tag. Später alle 2 Tage...und nach ca. 3 Monaten eine Kräuterette pro Woche. Mittlerweile, nach 295 Tagen, rauche ich davon überhaupt keine mehr. Nicht mal im Stress denke ich daran. Alkoholkonsum ist auch kein Thema mehr. Sehr geholfen hat mir auch das Buch von Frau Christine Engelbrecht, aus dem man einen Auszug unterwww.leben-ohne-nikotin.de lesen kann. Sehr lesenwert.

Entzugserscheinungen
Sonstige Nebenwirkungen, wenn man mit dem Rauchen aufhört, waren bei mir:

  • Schlafstörungen
  • Albträume
  • Aggressivität
  • Durchfall
  • Erhebliche Gewichtszunahme (ca. 15 Kilogramm)
  • Erhöhte Lust auf Sport (bisheriger Gewichtsverlust: 10 Kilogramm, es wird also wieder...)
  • Erhöhung des Lungenvolumens von 76% eines durchschnittlichen 26jährigen auf 98% in 6 Monaten (kontrolliert durch Arzt)
  • Weniger Schnupfen
  • Freie Nase
  • Kein Schleimgehuste mehr am Morgen)

Mit freundlichen Grüßen

Robert Bonczyk

Erfahrungsbericht: Konditionszuwachs als Nichtraucher

Da ich bereits vor vier Jahren durch eine dreistündige Nadelbehandlung aufgehört habe zu rauchen (mindestens 30 bis 60 pro Tag) ein paar Durchhaltetipps von mir

  • Bei jeglichem Verlangen oder angewöhntem Zur-Zigarette-Greifen habe ich meinen Körper gefragt : „Willst du rauchen oder ist es nur Gewohnheit?“ Er hat nie mit „wollen“ geantwortet!
  • Die Eindrücke, die man auf einmal wahrnimmt, wie riechende Pullover, unangenehmer Geruch von Sofakissen oder...... sehr bewusst festhalten und sich immer wieder überlegen, ob man das wieder möchte.
  • Das schlimmste für mich war, dass beim elektrischen Rasieren – selbst noch nach zwei Monaten – der Geruch eines Aschenbechers entstanden ist (vgl. Daums Haartest) und ich mittlerweile so froh bin, den Körper soweit entgiftet zu haben, dass dies nicht mehr passiert. Das gleiche Phänomen bemerkt man übrigens auch bei der Nagelpflege noch nach Monaten!
  • Sportliche Tätigkeiten haben auf einmal anhaltenden Konditionszuwachs zur Folge.
  • Meine Haut (-Unreinheit) ist deutlich besser geworden.
  • Die Augenringe (Tränensäcke) kleiner und schneller regenerierbar.
  • Die Haut hat keinen Grauschimmer mehr.
  • Ich muss nicht auf Flughäfen an verbotenen Stellen rauchen oder in abartige Raucherzellen stehen.
  • Den finanziellen Vorteil, der ja über Wohnung streichen bis hin zur Wertsteigerung des Nichtraucher-Gebrauchtwagen geht, ganz außer acht gelassen.

Und ich trinke weiterhin Espresso und separiere streng: Ich wollte das Rauchen aufhören und nicht das Espresso trinken, wie es oft empfohlen wird – wegen der Verbindung der beiden Genüsse. Aber dann dürften wir ja auch kein "nach dem Sex" mehr haben!

Matthias Pahlke

41 Jahre/ 24 geraucht/ seit 8 Jahren Nichtraucher

PS: Das Gewicht ist auch wieder in annehmbare Regionen zurück gelangt!

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