Erfolg liegt in den Genen: Mehr Erfolg mit Papas Job

Erfolg im Job

Männer, die mit ihrer Karriere dem Vater nacheifern, sind besser im Job. Ob das genetisch bedingt ist oder allein an Vetternwirtschaft liegt, untersuchte ein Brite.

Den Job des Vaters anzunehmen zahlt sich scheinbar aus. Wer diese Art von dynastischer Karriereplanung eingeht, ist fünf bis acht Prozent erfolgreicher im Job als der, der ein anderes Metier wählt. Diese These stellte Arnold Chevalier am Montag in einer Konferenz der Englischen Royal Economic Society vor.

In manchen Sparten ist es gang und gäbe, den Beruf des Vaters zu übernehmen; zum Beispiel bei Ärzten oder Anwälten. Die Söhne hätten dann in den ersten zehn Jahren mehr Erfolg, als die Männer ohne diesen väterlichen Einfluß, so Chevalier.

Zur Erklärung dieser familiären Besonderheit schlägt Chevalier zwei mögliche Thesen vor:
Es könnte sich bei dem Mehr-Erfolg um die Gunst der Vetternwirtschaft handeln. Die Gabe für den Beruf könnte durch die Gene vom Vater auf den Sohn übertragen werden.
Dass der Erfolg nicht sofort, sodern erst mit den Jahren sichtbar wird, spricht seiner Meinung nach für die zweite These – die genetisch bedingte Gabe. Wenn dagegen die Vetternwirtschaft den Ausschlag gäbe, müssten die Auswirkungen vom ersten Tag an sichtbar sein, und nicht erst mit steigender Erfahrung im Job. Das sei aber nicht der Fall, so der Wirtschaftswissenschaftler von der London School of Exonomics. Interessanterweise konnte er ein ähnliches Phänomen bei Frauen nicht entdecken.

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