Fitness-Uni: Mein Sprunggelenk ist instabil. Was hilft?

Stephan Geisler lehrt an der IST-Hochschule in Düsseldorf. Bei uns beantwortet der Sportwissenschaftler Ihre Fragen zum Krafttraining, diesmal zum Thema Sport nach und bei Verletzung
Frage von Manfred Kautzun (Marl-Sinsen), per Mail

Stephan Geisler lehrt an der IST-Hochschule in Düsseldorf. Bei uns beantwortet der Sportwissenschaftler Ihre Fragen zum Krafttraining, diesmal zum Thema Sport nach und bei Verletzung

Das Sprunggelenk gehört zu den ligamentär gesicherten Gelenken, heißt: Bänder sorgen hier für Stabilität. Funktioniert diese Sicherung nicht mehr richtig, spricht man von einem insuffizienten Bandapparat. Die Folge: Die gleiche Verletzungen kann immer wieder auftreten oder sich sogar verschlimmern. Somit würde ich für weitere Empfehlungen zu Ihrem instabilen Sprunggelenk unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Sensomotorisches Training kann die Gelenke präventiv vor dem Umknicken schützen. Dabei stellt man sich auf einen instabilen Untergrund, etwa ein Balance-Pad, und versucht, dort das Gleichgewicht zu halten. Wem das zu einfach ist, der kann ein Bein anheben, die Augen schließen oder Bälle auffangen. Dieses Training stärkt Ihre Eigenwahrnehmung, schult Stütz- und Hilfsmuskulatur und schärft die Reflexe.

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