Rennfahrer-Workout: Mental-Training mit Daniel Juncadella

Interview mit DTM-Star Daniel Juncadella
DTM-Profi Daniel Juncadella im Men's-Health-Video-Interview

Gegen Rennstress hilft nur volle Konzentration. Wie das genau funktionieren soll, zeigt Ihnen Rennfahr-Profi Daniel Juncadella mit seinem Mental-Workout - und im Video-Interview

Kühler Kopf lenkt heiße Kiste
Wenn Motoren heiß laufen, wird das Cockpit schnell zur Sauna. Im Sommer erreichen die Autos der DTM eine Innentemperatur von bis zu 70 Grad. Mercedes-Pilot Daniel Juncadella: „Mit dem Adrenalin steigt auch der Puls, 180 ist während des Rennens ein Durchschnittswert.“ Damit auch bei Tropenklima und Stress- Puls noch saubere Überholmanöver drin sind, brauchen die Fahrer einen glasklaren Fokus, sprich: in jeder Hundertstelsekunde vollste Konzentration.

Mit Multitasking gegen Stresssituationen
Beim Mentaltraining ist daher Multitasking angesagt. „Die Fahrer simulieren Stresssituationen, in denen wir dem Gehirn mehrere Aufgaben auf einmal zumuten: Hand- Augen-Koordination, dazu schnelle, zugleich aber präzise Aktionen und Reaktionen“, erklärt Mercedes-Physiotherapeut Toni Mathis. Um diesen Mental-Mix zu trainieren, brauchen Sie keine Hightech-Maschinen – ein Tennisball reicht aus. Wie das genau funktionieren soll, zeigt Ihnen Juncadella in seinem exklusiven Mental-Workout.

Ist das Gehirn erst mal auf synchrones Arbeiten getrimmt, geht es an das Feintuning. Als spezifische Vorbereitung auf ein anstehendes Rennen fährt Juncadella die jeweilige Strecke immer wieder ab – mit einem Kugelschreiber! Je öfter er den Streckenverlauf durchgeht, desto schneller rast der Stift über das Papier. „Am Ende rekonstruiert er den Kurs in 2 bis 3 Sekunden. Das ist dann zwar kein detaillierter Bauzeichnerplan, gibt die Geraden und Kurven aber ziemlich akkurat wieder“, erzählt Mathis.

Mental-Training mit Daniel Juncadella
Mercedes-Pilot Daniel Juncadella: „Mit dem Adrenalin steigt auch der Puls, 180 ist während des Rennens ein Durchschnittswert.“

Mehr Konzentration mit Fokustraining
Doch das Fokustraining nützt auch Freizeitfahrern, also Ihnen. Zum einen schärft es die Fähigkeit zur Konzentration unter Stress im Alltag. Dadurch reagieren Sie in Drucksituationen gelassener und sind eher in der Lage, mehrere Aufgaben zeitgleich zu koordinieren. Zum anderen hilft Ihnen dieser Trainingsteil auch sportlich weiter. Die rechts gezeigten Übungen stärken das periphere Sehen, also etwa die Wahrnehmung eines freien Mitspielers im Augenwinkel beim Ballsport. Der koordinative Anteil sorgt dafür, dass sich einzelne Körperteile nicht ins Gehege geraten, wenn Ihr Hirn gleichzeitig Bewegungsaufträge verteilt. Und auf der Autobahn schadet erhöhte Konzentration sicher auch nicht.

Mental-Training mit Daniel Juncadella
Mercedes-Pilot Daniel Juncadella: „Mit dem Adrenalin steigt auch der Puls, 180 ist während des Rennens ein Durchschnittswert.“

Mehr Konzentration mit Fokustraining
Doch das Fokustraining nützt auch Freizeitfahrern, also Ihnen. Zum einen schärft es die Fähigkeit zur Konzentration unter Stress im Alltag. Dadurch reagieren Sie in Drucksituationen gelassener und sind eher in der Lage, mehrere Aufgaben zeitgleich zu koordinieren. Zum anderen hilft Ihnen dieser Trainingsteil auch sportlich weiter. Die rechts gezeigten Übungen stärken das periphere Sehen, also etwa die Wahrnehmung eines freien Mitspielers im Augenwinkel beim Ballsport. Der koordinative Anteil sorgt dafür, dass sich einzelne Körperteile nicht ins Gehege geraten, wenn Ihr Hirn gleichzeitig Bewegungsaufträge verteilt. Und auf der Autobahn schadet erhöhte Konzentration sicher auch nicht.

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