Aufschneider: Messer richtig schärfen

Messer schärfen  will gelernt sein
Messer schärfen will gelernt sein...

Wir sagen Ihnen, wie Sie Messer schärfen, perfekt pflegen und woran Sie ein wirklich gutes erkennen

Der Einkauf
Es gibt 3 Kriterien, die ein gutes Messer ausmachen.
Die Klinge: „Sie sollte am Messerrücken etwa 3 Millimeter dick und stabil sein“, erklärt Buchautor Carsten Bothe aus Bockenem („Messer schärfen wie die Profis“, Franckh-Kosmos, um 9 Euro).
Der Kropf:Er verbindet die Klinge mit dem Griff und verhindert so das Ausreißen des Griffes. Der Experte: „Bei hochwertigen Messern sind Klinge und Kropf aus einem Stück geschmiedet.“
Der Griff:„Er soll angenehm in der Hand liegen.“ Lange Griffe eignen sich für breite Hände, kurze für schmale. Die Wahl des Materials ist dabei Geschmackssache. Holz fühlt sich wärmer an als ein Griff aus Metall.

Die Pflege
Beachtet man ein paar Grundsätze, ist die Messerpflege recht unkompliziert.
Das Reinigen:Ein Messer sollte nach jedem Gebrauch sofort unter heißem Wasser gesäubert werden. Danach gründlich abtrocknen, fertig. Wichtig: „Nicht in die Spül­maschine geben!“ Die Spülmittelsalze greifen das Material an. Dadurch können die Holzgriffe aufquellen.
Das Aufbewahren: „Lagern Sie die Messer nicht mit anderen Utensilien in einer Schublade. Diese könnten die empfindlichen Klingen beschädigen“, sagt Bothe. Kaufen Sie sich einen Messerblock aus Holz oder eine Magnetleiste. So schützen Sie die Klingen und sorgen für Ordnung in Ihrer Küche.

Die Schärfe
Ein Messer ist ein sensibles Küchenutensil. Diese Tipps halten die Klinge scharf.
Das Schneiden: Nicht auf Metall, Marmor oder Glas schnippeln, die sind zu hart. Besser eignen sich Bretter aus Holz oder Kunststoff.
Das Schärfen: Zum Messer schärfen streichen Sie die Klinge nach jeder Benutzung kurz an einem Wetzstahl ab – das erhält die Schärfe. Dazu Klinge im 15- bis 20-Grad-Winkel am Stahl entlangziehen. Schleifen ist ab und an trotzdem nötig – eindeutiges Zeichen: ein weißer Streifen auf der Schneide. Bothe rät: „Selber schleifen.“ Dazu nehmen Sie einen Wasserstein mit 1000er (grob) und 3000er (fein) Körnung. Am besten an altem Messer testen.

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