Schnitt verbessern: So schärfen Sie Messer und Scheren

Öl-Wetzstein, Wetzstahl, Wetzstein (von links)
Öl-Wetzstein, Wetzstahl, Wetzstein (von links)

Springen Ihnen Tomaten beim Schneiden vom Teller, statt sich in akkuraten Scheiben zu ergeben? Dann ist es höchste Zeit, Ihre Küchenmesser zu schleifen

Haushalts- oder Eisenwarengeschäfte bieten unterschiedliche Schleifgeräte für den Hausgebrauch an: (Öl-) Wetzstein, Wetzstahl, Handschleifer oder elektrische Schleifgeräte. Egal, für welches Hilfsmittel Sie sich entscheiden, grundsätzlich gilt: Klingen schrittweise schleifen, das heißt eine Seite nach der anderen im Winkel von 30 Grad zum Schleifgerät. Messer mit Säge (Brotmesser) bitte nicht schleifen! Dafür benötigen Sie spezielles Werkzeug, ansonsten ist die Schneide hinüber.

  • Öl-Wetzstein: Bedecken Sie den Stein mit einer dünnen Ölschicht und legen Sie Ihn in Handhöhe auf eine flache Oberfläche. Die erste Klingenseite in Körperrichtung über den Stein ziehen, das Messer umdrehen, dann die zweite Klingenseite von sich weg ziehen. Beide Vorgänge mehrmals wiederholen, bis sich die Klinge scharf genug anfühlt.
  • Wetzstahl: Kreuzen Sie das Messer (Schneide körperabgewandt) und den Stahl im rechten Winkel nahe den Griffen. Erst die eine, dann die andere Seite über den Stahl ziehen, zehnmal wiederholen.
  • Wetzstein: Den Wetzstein im rechten Winkel zur Schere halten und entlang der Innenseite des stumpfen Scherenblatts ziehen. - Übrigens: Bei einer stumpfen Schere kann auch nur die Schraube locker sein. In diesem Fall
    legen Sie die Schere mit dem Schraubenkopf nach unten auf eine Metallfläche und schlagen mit einem Hammer auf das Schraubenende. Wenn das nicht hilft, müssen Sie doch einen Wetzstein zur Hand nehmen – oder eine neue Schere kaufen.
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