Kleine Multitalente: Mineralstoffe und Spurenelemente

Die wichtigsten Mineralstoffe und Spurenelemente im Überblick
Statt Pillen können Sie Ihre Versorgung von Mineralstoffen und Spurenelementen auch über die Ernährung decken

Mineralstoffe und Spurenelemente spielen im Körper ein genau so wichtige Rolle wie Vitamine. Hier kommen die wichtigsten Mineralstoffe und Spurenelemente im Überblick

Dass es unzählige Vitamine gibt, wissen die meisten Menschen. Zum Thema „Mineralstoffe“ aber fallen ihnen bloß Calcium und Magnesium ein. Stiefväterlich behandeln sollten wir Mineralien nämlich nicht – auch wenn sie nur vier Kilogramm unseres Körpergewichts ausmachen. Denn sie sind an fast jedem Prozess im Körper beteiligt!

Was sind Spurenelemente?

Der Name Spurenelemente leitet sich von der Bedarfsmenge ab, denn Spurenelemente sind nichts anderes als Mineralstoffe, die unser Körper in nur sehr geringen Mengen – also in Spuren – benötigen. Trotzdem sind Spurenelemente nicht weniger wichtig. Man unterscheidet bei den Spurenelementen zwischen essentiellen (lebensnotwendigen) und nicht-essentiellen Spurenelementen. Zu den lebensnotwendigen Spurenelementen zählen Eisen, Zink, Selen, Jod, Kupfer, Mangan, Chrom, Kobalt, Molybdän und Fluor. Spurenelemente sind zum Beispiel Bestandteile von Enzymen oder Hormonen und erfüllen damit zum Teil lebenswichtige Funktionen. Eisen brauchen wir unter anderem zur Blutbildung, Selen und Jod sind wiederum am Schilddrüsenstoffwechsel beteiligt.

Spurenelemente-Mangel 

Der wohl bekannteste Spurenelemente-Mangel ist der Eisenmangel. Kopfschmerzen,  blasse Haut, Nervosität und Leistungsabfall sind häufige Symptome. Männer benötigen rund 10 Milligramm Eisen pro Tag. Wer sich ausgewogen ernährt, wird keine Probleme haben seinen Eisenbedarf zu decken: Fleisch, Fisch, Leber, Vollkorngetreide, Nüssen, Sojaprodukte und grünes Blattgemüse wie Spinat und grüne Salate sind hervorragende Eisenlieferanten. 

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