Powereffekt Wassersport: Mit Schwimmen das Kreuz kräftigen

Schwimmen kräftigt das Kreuz
Ein kräftiger, sauberer Armschwung beeinflusst den Laufstil

Das markante, breite Kreuz eines Schwimmprofis kommt nicht von ungefähr. Es verbessert Ihren Laufstil

Ein Blick auf Paul Biedermann macht klar: Im Wasser kräftigt man vor allem Schultern und Rücken. Der 18-fache Deutsche Meister verbringt pro Woche ungefähr 20 Stunden im Becken. "An Land trainiere ich dagegen nur 4 bis 5 Stunden." Wozu ein Oberkörpertraining für Läufer, werden Sie fragen. Zum einen, weil beim Lauftraining diese Partie vernachlässigt wird. Zum anderen, weil gerade ein kräftiger, sauberer Armschwung den Laufstil beeinflusst, besonders, wenn Sie schneller werden wollen.

Und auch wenn sich der Kraularmzug vom Armschwung beim Laufen unterscheidet: Schultern und Rücken werden im Einklang mit einem stabilisierenden Rumpf gekräftigt, das Rhythmusgefühl des Armeinsatzes geschult. "Viele machen den Fehler, sich mit Paddles die Technik einprügeln zu wollen. Das kann nicht nur schädlich für die Schultern sein, sondern es ist auch kontraproduktiv für die Entwicklung der Schwimmtechnik", warnt Biedermann. "Zuerst kommt’s darauf an, die Technik in der Theorie zu lernen, um sie dann unter leichten Bedingungen umzusetzen. Erst wenn die wirklich perfekt sitzt, sollten Sie unter erschwerten Bedingungen trainieren, etwa mit Paddles."

Equipment-Tipp: Schwimmstrippe

Die Schwimmstrippe für den Beckenrand

Equipment-Tipp
Schwimmstrippe: Für das Widerstandstraining auf der Stelle – Gerät zu dem Zweck einfach per Saugnapf am Beckenrand befestigen (etwa unter www.schwimmstrippe.de, um 25 Euro).

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