Wasserskalpell biegt Ihn wieder gerade

Ein neues Instrument macht die Operation bei Penisverkrümmung einfacher. Das Wasserskalpell schneidet sanfter als ein Laser. Das Beste: die Behandlung zahlt die Kasse.

Zirka eine halbe Millionen Männer in Deutschland leiden unter einer behandlungsbedürftigen Penisverkrümmung. Sex ohne Schmerzen gibt es für die meist 45 bis 60 Jahre alten Männer nicht mehr. Die operative Begradigung war bis jetzt schwierig: Bei Eingriffen mit Laser oder Skalpell bestand die Gefahr, Nerven oder Blutgefäße irreperabel zu zerstören. Damit war die Funktion des Gliedes nicht mehr gewährleistet.

Dieses Problem hat Ralf F. Basting gelöst, Chefarzt im Kreiskrankenhaus Altötting in Bayern. Er benutzt für Penis-Operationen ein Wasserskalpell, dass eine Schweriner Firma entwickelt hat.

Der Helix-Hydro-Jet schneidet mit Wasser, dessen Druck individuell eingestellt werden kann. Damit sind auch sensible Stellen sicher zu zerteilen. Bei der Operation wird nämlich das Glied vollständig zerlegt, damit die Kalkablagerungen in den Schwellkörpern beseitigt werden können, die Ursache für die Verkrümmungen.

Die Methode hatte ursprünglich der belgrader Professor Sava Perovic entwickelt. Basting verfeinerte die Technik. Mittlerweile wird sie sogar von den Krankenkassen bezahlt. Positiver Nebeneffekt der Operation: Der Penis wird nicht mehr verkürzt. Bei den bisherigen Operationsmethoden mussten meist bis zu vier Zentimeter dran glauben. Jetzt kann Er sogar länger werden...

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