Diabetes: Mittagsschlaf erhöht Risiko für Diabetes

Alle zwei Stunden lüften fördert die Konzentration
Schlafen Sie lieber ausreichend in der Nacht, bevor Sie sich mittags aufs Ohr hauen

Bleiben Sie wach! Jedenfalls, wenn es noch mitten am Tag ist. Wer zu oft Siesta hält, soll nämlich leichter an Diabetes erkranken

Ein Schläfchen am Mittag ist offenbar nicht wirklich gesundheitsfördernd. Britischen Forschern der University of Birmingham zufolge tragen Menschen, die mindestens 4-mal pro Woche tagsüber ein Nickerchen einlegen, ein um 50 Prozent höheres Risiko, an Diabetes zu erkranken als jene, die nur nachts schlafen.

Wieso das? Die Siesta bringt im Körper die innere Uhr und damit auch Stoffwechselvorgänge aus dem Takt. Das beeinflusst unter anderem die Empfindlichkeit gegenüber Insulin, was wiederrum dazu führt, dass die Blutzuckerwerte dauerhaft steigen. Schlafen Sie also lieber nachts – und dann mindestens 6 bis 8 Stunden, denn weniger Nachtruhe kann die Zuckerkrankheit ebenfalls begünstigen.

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