Gesunde Ernährung: Mittelalter-Diät hält Herz gesund

Bestandteil mittelalterlicher Ernährung: Vollkorn enthält viele gesunde Nährstoffe
Im Mittelalter: Getreide satt, dafür wenig Zucker

Brot, Gemüse und dünnes Bier – die Kost im Mittelalter war zwar eintönig, aber viel gesünder als unser heutiges Essen

Im Mittelalter mögen die Menschen an Pest und Cholera gelitten haben – an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes jedenfalls nicht. Denn gesunde Ernährung und harte Arbeit setzte sie einem viel geringeren Risiko für diese Erkrankungen aus, als uns heute, meint der britische Mediziner Roger Henderson.

Seinen Angaben zufolge kam bei einem Bauern täglich auf den Tisch: zwei Laibe Brot und circa 230 Gramm Fleisch oder Fisch. Dazu eine großzügige Portion Gemüse, Bohnen oder Rüben. Zum Herunterspülen der vielen Kohlenhydrate gab es drei halbe Liter dünnes Bier. Obwohl hier satte 4000 Kalorien zusammenkommen, sei diese Kost besser fürs Herz gewesen, so Henderson. Denn die vielen Kalorien wurden in einem harten 12-Stunden-Tag schnell verbrannt. Und: Die Menschen aßen wenig Zucker – verglichen mit unserem heutigen "süßen Leben" mit Keksen, Plätzchen und Süßigkeiten.

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