Fast-Food-Hunger: Müde Teenies essen ungesund

Wenig Schlaf macht Lust auf fettiges Essen
Wer weniger als acht Studen pro Nacht schläft, isst offenbar ungesund

Unausgeschlafene lieben Fast Food. Denn Jugendliche, die weniger als acht Stunden pro Nacht schlafen, essen mehr fettige Gerichte und süße Snacks

Jugendliche ernähren sich offenbar ungesund, wenn sie nicht genug schlafen, so eine Studie in der September-Ausgabe des US-Journals Sleep. Unausgeschlafene essen demnach vor allem Snacks und fettiges Essen. Betroffen sind junge Leute, die unter der Woche weniger als acht Stunden pro Nacht schlafen, so Studienleiterin Susan Redline vom Brigham and Women's Hospital in Boston. Grund: Zu wenig Schlaf beeinflusse den Stoffwechsel und somit die Appetit-regulierenden Hormone Leptin und Ghrelin.

Die Forscher hatten etwa 240 Teenager zwischen 16 und 19 Jahren untersucht, davon waren 18 Prozent fettleibig. Ergebnis: Durchschnittlich schlummerten die Testpersonen zirka 7,55 Stunden, nur 18 Prozent schliefen acht Stunden oder länger. Die kürzeren Nächte machten sich mit einem Plus an Fett-Kalorien von zirka 2,2 Prozent bemerkbar, so Redline.

Schlafmangel kann bei Jugendlichen dauerhaft zu Fettleibigkeit führen, warnen die Forscher. Das wiederum erhöhe das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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