Radrennen: Multitasking auf dem Bike

Ändern Sie nicht am Renntag plötzlich Ihre Essgewohnheiten
Beim Radrennen sollten Sie immer bremsbereit sein

Auch während des Radfahrens müssen menschliche Bedürfnisse gestillt werden. Wir sagen Ihnen wie

Trinken
Ideales Getränk: Wasser. Und zwar alle zehn Kilo­meter 177 Milliliter, sagen die Wissenschaftler der University of North Carolina. Basis Ihrer Untersuchung war die olympische Raddistanz im Triathlon, also 40 Kilometer. Auf Wasser und Apfelsaftschorle schwört auch Robert Förster, Radprofi vom United-Health-Care-Team. "Nehmen Sie dafür eine Trinkflasche aus Plastik, die sich mit den Zähnen öffnen lässt", sagt er. Dabei die Straße und die Situation im Blick behalten. Am besten die Flasche seitlich halten, damit Sie noch dran vorbeischauen können. Kurz vor Rennende greifen Profis gern zur ­Cola – die gibt einen Glucose-Schub, der Treibstoff für die Muskeln ist.

Essen
Faustregel: Jede Stunde eine halbe Banane oder einen halben Müsliriegel, damit der Hunger Sie nicht einholt. "Wichtig ist aber nicht, was Sie essen, sondern dass Sie essen", sagt der Radprofi. Auch hier gilt: Möglichst nur eine Hand nehmen und die Ver­packung mit dem Mund öffnen, damit Sie immer bremsbereit sind. Achtung: Ändern Sie nicht am Renntag plötzlich Ihre Essgewohnheiten.

Pinkeln
Klar, was oben reinkommt, muss unten raus. Nur wie, ohne Zeit zu verschwenden? Wieder gilt: Einhändig operie­ren! Richten Sie sich auf und versuchen Sie, eine Seite des Hosenbeins so hochzuziehen, dass Sie den Penis raushängen lassen können. Dann los. (Geht besser, wenn man keine Unterhose trägt.) Goldene Regel: Auf andere Fahrer, Zuschauer und die Windrichtung achten.

Lernen Sie bei uns die coolsten BMX-Tricks. Zudem sagen wir Ihnen, was Sie für ein gutes Fahrrad ausgeben sollten

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