Schwache Gefäße: Das machen sie gegen Nasenbluten

Fünf Tipps, den Blutfluss zu stoppen

Ursachen: Die empfindlichen Blutgefäße im vorderen Teil der Nase können durch heftiges Schneuzen genauso platzen wie nach einem Schlag zwischen die Augen.

Vorbeugung

  • Die Luft feucht halten: Je mehr die Nasenschleimhäute austrocknen, desto leichter platzen die kleinen Blutgefäße.
  • Vielleicht liegt’s am Essen: Bestimmte Speisen und Getränke haben einen hohen Gehalt an Salizylat, einem Salz, das die Blutungsneigung erhöht. Wer häufig unter Nasenbluten leidet, sollte vorsichtig sein mit Kaffee, Tee, Mandeln, Äpfeln, Aprikosen, allen Beerensorten, Kirschen, Weintrauben, Pfirsichen, Pflaumen, Nelken, Tomaten und Gurken.

Selbsthilfe

  • Zuerst die Nase putzen: Bevor man die Blutung stillt, einmal kräftig schneuzen. Das schafft winzige Blutklümpchen weg, die die Blutgefäße offen halten können.
  • Nicht gleich dichtmachen: Auf keinen Fall das Nasenloch sofort mit Watte o. ä. verstopfen – das Blut muss zunächst abfließen. Dazu am besten mit leicht geöffnetem Mund nach vorne geneigt hinsetzen, eventuell für einige Minuten die Nasenflügel leicht zusammendrücken. Erst wenn der Blutfluß nachgelassen hat, kann man ein Stückchen Watte oder Mull zu einem Tampon formen und vorsichtig ins Nasenloch schieben. Eventuell vorher etwas anfeuchten. (Am besten mit Essigwasser – der Hauch Säure verengt die Blutgefäße.):Kälte stoppt das Blut: Ein feuchter Waschlappen, ein Beutel oder Handtuch mit Eiswürfeln auf Nasenrücken oder in den Nacken gelegt verringert die Durchblutung der Nasenschleimhaut.
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