Gedächtnis : Natur ist gut für das Gehirn

Die Mittagspause am besten in der Natur verbringen
Wer die Mittagspause in der Natur verbringt, ist am Nachmittag aufnahmefähiger

Ein Aufenthalt in der Natur kann helfen, die Gedächtnisleistung des Gehirns zu verbessern

Mit nur einer Stunde in der freien Natur lässt sich die Gedächtnisleistung und Aufmerksamkeitsspanne um 20 Prozent steigern, und zwar unabhängig davon, ob man die Zeit wirklich genießt. Dies fanden Forscher der Universität Michigan in einer Studie heraus.

Dabei ist es nicht die frische Luft, die einen positiven Einfluss auf das Gehirn hat, sondern die Interaktion mit der Natur. "Die Interaktion mit der Natur kann wie eine Art Meditation wirken", so Forschungsleiter Marc Berman. Laut Aussage der Forscher genüge es bereits, sich Bilder aus der Natur anzuschauen, um vom positiven Effekt von Flora und Fauna zu profitieren. Vor allem gestressten Menschen, die sich schlapp und geistig ermüdet fühlen, könnten die Ergebnisse der Studie weiterhelfen.

In ihren Versuchen ließen die Forscher um Berman Testpersonen verschiedene Strecken ablaufen. Eine Strecke führte durch eine belebte Innenstadt, die andere durch einen Park. Während sich nach dem Stadtbummel keine Veränderung der Gedächtnisleistung zeigte, konnten die Testpersonen durch einen Spaziergang im Park die Leistung ihres Kurzzeitgedächtnis um 20 Prozent steigern. Den selben Effekt erzielten die Forscher, als sie den Testpersonen Fotos von Szenen aus der Natur zeigten.

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