Nebenhöhlenentzündung

Fünf Strategien gegen die Schmerzen

Ursachen
Die Atemluft wird in einem Labyrinth aus Nebenhöhlen angewärmt und vorgereinigt. Bei einem Schnupfen gelangen Bakterien und Viren in diese Höhlen, die Schleimhaut in den Verbindungsgängen schwillt an und der Schleim kann nicht mehr abfließen. Folge der Entzündung: Kopfschmerzen und ein Druckgefühl im Kopf.

Vorbeugung
• Den Schnupfen nicht verschleppen.
Schnupfen ist nicht harmlos. Wenn Sie sich schon nicht ins Bett legen können oder wollen, sollten Sie sich zumindest schonen und die Erkrankung richtig auskurieren. Verschleppter Schnupfen ist die häufigste Ursache für Nebenhöhlenentzündungen.

Selbsthilfe
• Dampfbäder reinigen.
Feuchtigkeit hält die feinen Flimmerhärchen, die als Staubfänger in der Nase arbeiten, und die Nasenschleimhaut funktionsfähig, die Nebenhöhlen werden wieder gereinigt. Kamille unterstützt diese Wirkung.
• Salzwasser spült durch.
Kaltes Salzwasser (ein Teelöffel pro Glas) abwechselnd durch ein Nasenloch hochziehen. Anschließend die Nase putzen. Befreit die Atemwege und löst trockenes Nasensekret.
• Kräftig würzen.
Meerrettich, Cayennepfeffer und Knoblauch enthalten Wirkstoffe, die den Schleim flüssiger machen und die Nasenschleimhaut abschwellen lassen.
• Kräutertees trinken.
Fenchel-, Anis- und Salbeitee sorgen dafür, daß der Schleim schneller wieder abfließen kann.

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