Internet-Betrug: Netz-Abzocke mit Gratisproben

Abzocke im Netz kann viel Geld kosten
Internet-Betrug: Statt Gratisproben gibt's Rechnungen

Die Seite probenfever.de ist "Schwarzes Schaf" des Monats. Denn statt den versprochenen kostenlosen Warenproben gibt's teure Newsletter

Die Betreiber der Seite probenfever.de locken mit gratis Produktproben. Doch wer sich mit seiner Adresse registriert, erhält offenbar ein abgeschlossenes, kostenpflichtiges Abonnement. Grund genug für die Internet-Agenten von P4M, die Seite zum „Schwarzen Schaf“ des Monats zu ernennen.

Die Masche von probenfever.de bestehe darin, ahnungslose User in eine Abzockfalle zu locken, berichten die Internet-Agenten. Der Anbieter ködere Nutzer mit dem Versand von Gratisproben. Die Anmeldung dafür ist offenbar einfach. Problem: Im Kleingedruckten der Seite befindet sich ein Hinweis auf einen wöchentlichen Newsletter, den man mit der Anmeldung automatisch für ein Jahr abonniert, so P4M. Für diesen fallen monatlich Kosten in Höhe von 6,50 Euro an. Der Hinweis sei zudem in einer Schriftfarbe gehalten, die nur schwer zu lesen sei. Hinzu komme, dass die Gratisproben in den P4M gemeldeten Fällen gar nicht verschickt wurden.

Immer AGBs durchlesen
„Wir raten Verbrauchern, sich insbesondere bei Gratisangeboten erst einmal die Seite und die AGBs genauer anzuschauen, um böse Überraschungen zu vermeiden“, rät Wolfgang Greipl, einer der beiden Geschäftsführer von P4M.

Die Initiative „Das Schwarze Schaf“ macht auf unlauteren Handel und kriminelle Methoden im Internet aufmerksam. Mehr Infos zu dem Thema unter: www.das-schwarze-schaf-com.

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