Stammzell-Therapie: Mit Haut und Haaren

Ein Fall von Haarausfall
Er konnte die Stammzellen fast mit bloßem Auge erkennen

Neue Hoffnung für Männer mit lichtem Haupthaar: US-Forscher haben Stammzellen aus der Haut zu Haarwurzeln reifen lassen

Vorerst profitierten nur nackte Mäuse von der Therapie mit Stammzellen aus der Haut: Diese wurden seitlich gelegen an Haarfollikeln behaarter Mäuse entdeckt und isoliert. Im Labor wuchsen aus den Stammzellen funktionstüchtige Haarfollikel heran, die dann haarlosen Mäusen eingepflanzt wurden. Auf ähnliche Weise könnte einmal Männern mit Glatze geholfen werden, berichten Elain Fuchs und Forscherkollegen von der Rockefeller University in New York in der Fachzeitschrift Cell.

Zwei Typen, ein Potenzial

Offenbar kommen zwei Typen von Stammzellen vor. Eine Sorte ist in der Embryonalentwicklung aktiv, die andere nach der Bildung der ersten Haarkleids. Aus beiden lassen sich sämtliche Zellarten erzeugen, die am Aufbau der Haut beteiligt sind. Dieses Potenzial könnte künftig auch bei der Behandlung von Brandwunden hilfreich sein.

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