Mundhygiene: Zahnbürstenwechsel schützt vor Karies

Zahnbürste mindestens alle drei Monate wechseln!
Das Zähneputzen wird durch eine neue Zahnbürste deutlich effektiver

Mindestens vier Mal im Jahr sollte die Zahnbürste gewechselt werden, sonst drohen Karies und Zahnfleischbeschwerden

Die Zahnbürste sollte mindestens vier Mal im Jahr gegen eine neue ausgetauscht werden, empfehlen Zahnärzte. Die Realität sieht anders aus: Im Schnitt wechseln die Deutschen nur etwa 1,5 mal pro Jahr die Zahnbürste, so eine aktuelle, von Oral-B veröffentlichte Studie.

"Viele machen sich nicht bewusst, dass sich eine Zahnbürste auch verbraucht", sagt Zahnarzt Dr. Ralf Rössler, Dozent an der Steinbeiss Hochschule in Berlin, "Neben der Abnutzung spielt auch die zunehmende Verkeimung eine wichtige Rolle." Das gilt sowohl für die Handzahnbürste als auch für Aufsteckbürsten zur elektrischen Mundpflege. Klinische Studien wiesen nach, dass eine Zahnbürste neueren Datums bis zu 30 Prozent mehr Zahnbelag entfernt als eine drei Monate alte. Damit beugt sie nicht nur Karies effektiver vor, sondern wirkt Zahnfleischentzündungen besser vor.

Wichtig für eine optimale Zahnpflege ist auch die richtige Technik beim Zähneputzen. Zu spät? Men’s Health weiß Rat bei Zahnschmerzen und beantwortet Fragen zur professionellen Zahnreinigung.

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