Abendsprung nutzen: Montagmorgen ist überall landunter

Die Konzentrationsfähigkeit von Personalern ist nicht zu jedem Zeitpunkt die gleiche

Raten Sie mal, wann die virtuellen Briefkästen in den Personalabteilungen überlaufen?

Genau, am Montagmorgen, wenn viele Jobsuchende in Rekordgeschwindigkeit auf das Stellenangebot, das am Wochenende in der Zeitung stand, geantwortet haben. Es lauern zwei Risiken: Die Sachbearbeiter sind genervt, überfordert, Ihre Mail wird nur überflogen und rasch gelöscht; oder sie wird ganz einfach übersehen. Nutzen Sie den Abendsprung – zahlreiche Fischarten futtern erst im Schutz der Dunkelheit – und warten Sie zwei bis drei Tage. So signalisieren Sie, dass Sie keine 08/15-Unterlagen verschicken.

Der Kill-Bill-Effekt

Kill_Bill@fightclub.de ist übrigens keine empfehlenswerte E-Mail-Adresse, besser ist’s so: Vorname.Nachname@xy.de. Vergessen Sie nicht die Betreffzeile, sonst schlägt unter Umständen der Spamfilter zu, und Ihr Anschreiben verschwindet im elektronischen Nirwana. „Freemail-Anbieter wie GMX oder Freenet sind zwar kostenlos, heften aber oft Werbung an das Ende eines Dokuments – für Bewerbungen absolut ungeeignet“, warnt Hofert. Wer auch online nicht auf eine persönliche Note verzichten will, kann seine Unterschrift scannen und in das Dokument einfügen. „Viele Personalsachbearbeiter empfinden das als eine besondere Wertschätzung.“

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