Eisfreie Windschutzscheibe: Nie mehr Scheiben kratzen

Eiskratzen ist mühsam und nervend
Freie Frontscheibe: Mit diesen fünf Anti-Eis-Helfern müssen Autofahrer nie wieder kratzen

Ein typischer Autofahrer-Wintermorgen beginnt mit lästigen Kratz-Orgien an der Frontscheibe. Dank dieser fünf Techniken müssen Sie nie mehr schaben

Standheizung: Die Motor-Standheizung wärmt Motor samt Flüssigkeiten auf, die Luft-Standheizung den Innenraum – beide werden direkt aus dem Tank mit dem Treibstoff des Fahrzeugs betrieben, der Motor des Wagens muss nicht laufen. Nachrüstgeräte gibt es ab 300 Euro (www.standheizung.de). „Beide Varianten sind top“, so René Olma vom Magazin Auto, Motor und Sport. „Die Motor-Standheizung punktet durch geringeren Verschleiß.“ Ist das Eis angeschmolzen, mit den Wischern wegschieben.

Vorwärmer: Einen Stecker, der unsichtbar (etwa an der Stoßstange) am Auto montiert ist, verbinden Sie durch ein Stromkabel mit einer Steckdose. Wärmeelemente erhitzen den Motor- und Innenraum, das Eis schmilzt (zirka 300 Euro, www.waeco.de).

Scheibenfolie: Damit kommt kein Eis ans Fenster. Statt Folie (um 4 Euro, www.atu.de) hilft auch eine große Pappe. Auf Frontscheibe legen, mit Scheibenwischern oder Tür fixieren. Das Auto nah an einer Hauswand zu parken unterstützt die Wirkung.

Enteiser-Spray: Das Spray (etwa 5 Euro, www.sonax.de) sprühen Sie auf die Scheibe. Das Eis löst sich, und Sie können es mit den Wischern beiseiteschieben. „Sehr wirkungsvoll, jedoch bilden sich ab und an Schmierstreifen“, erklärt der Experte.

Heizdrähte: Ein Heizgitter in der Heckscheibe hat Ihr Auto, oder? Ein paar Hersteller (VW, Audi, BMW) bieten diese auch für Frontscheiben an. Keine Angst vor Sichtbehinderung: Die Drähte sind extrem dünn, nach kurzer Gewöhnung sind sie nicht mehr zu sehen. „Es klappt genauso gut wie bei der Heckscheibe“, sagt Olma. Nachrüsten ist technisch aufwendig – beim Hersteller nachfragen.

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