Nierensteine

Fünf Verteidigungs-Strategien

Ursachen
Nierensteine sind kleine Klumpen aus Mineralsalzen (hauptsächlich Calcium). Wie sie genau entstehen, ist noch nicht geklärt, aber Vererbung scheint genauso eine Rolle zu spielen wie klimatische Bedingungen oder Ernährungsgewohnheiten. Schmerzen entstehen, wenn die Steine zur Harnröhre wandern.

Vorbeugung
• Vorsicht mit Calcium.
Bei 92 Prozent aller Steine ist Calcium mit im Spiel. Deshalb Vorsicht bei allen Milchprodukten. Ebenfalls gefährlich: zuviel Eiweiß und Salz. Bewegung beugt einem hohen Calciumgehalt im Blut vor.
Magnesium und Vitamin B6 verhindern neue Steine.
Magnesium (etwa in Getreide, Sonnenblumenkernen, Hülsenfrüchten und Seefisch) bindet das Salz der Oxalsäure, eine Substanz, die bei der Steinproduktion mit Calcium Hand in Hand arbeitet. Vitamin B6 (in Seefisch, Fleisch, Getreide und Kohl) neutralisiert die Säure im Urin.
• Sauer macht steinfrei.
Zitronensäure im Urin erschwert die Steinbildung. Fragen Sie Ihren Arzt nach Präparaten aus der Apotheke – sonst müßten Sie mindestens 30 Zitronen am Tag essen.

Selbsthilfe
• Den Druck erhöhen.
Bei kleineren Steinen kann dies dafür sorgen, daß sie ausgeschwemmt werden. Zudem wird die Bildung weiterer Steine verhindert (je mehr Flüssigkeit, desto geringer die Konzentration der Mineralsalze im Urin). Entwässernde Tees (etwa aus Goldrute oder Löwenzahn) sorgen für zusätzlichen Druck.
• Bewegung lockert.
Wenn Sie gerade keine Schmerzen haben, sollten Sie versuchen, durch körperliche Bewegung (zum Beispiel Auf- und Abhüpfen oder Gymnastik), den festsitzenden Stein zum Wandern und Abgehen zu bringen.

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