Rohrreiniger: Ohrenschmalz

Achten Sie auf Ihre Ohren-sie sind empfindlich
Ohrenschmalz: eine Mischung aus Fetten, Wachs-Estern und keimtötenden Substanzen

Drüsen im knorpeligen Teil des äußeren Gehörgangs bilden ein Sekret, das sich mit abgestorbenen Hautzellen mischt – das Ohrenschmalz

Wozu ist es gut? Um das Ohr zu schützen. Durch Kaubewegungen wird Ohrenschmalz in Richtung Ohrmuschel transportiert und nimmt dabei Schmutz, Fremdkörper und Bakterien aus dem Gehörgang mit.

Woraus besteht das Schmalz? Fast ausschließlich aus Fetten und so genannten Wachs-Estern. In geringen Mengen sind keimtötende Substanzen und Duftstoffe enthalten. Letztere sollen Insekten davon abhalten, sich im Ohr niederzulassen.

Wie viel Schmalz ist normal? Je stärker der äußere Gehörgang gereizt wird, zum Beispiel durch Wattestäbchen, desto mehr Ohrenschmalz bildet sich. Wer alle paar Wochen den Arzt bitten muss, seine Ohren von Pfropfen zu befreien, macht etwas falsch.

Wie vermeidet man Probleme? Nicht mit Wattestäbchen in den Ohren bohren! So drücken Sie den Schmalz nur immer tiefer in den Gehörgang, bis er verstopft und Sie nichts mehr hören. Ein Ohrenschmalzpfropfen kann zudem einen Tinnitus auslösen. Die gute Nachricht: Solch einen Pfropfen kann ein HNO-Arzt problemlos entfernen.

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