Psychologie: Online-Sex macht krank

Zu viel Online-Sex macht seelisch krank
Mindestens zwölf Stunden wöchentlich besuchen Süchtige Erotikseiten

Das Surfen auf Erotikseiten kann schnell zur Sucht werden. Folgen: Stress und Depressionen

Wer zu oft auf Erotik-Internetseiten surft, hat ein erhöhtes Risiko, psychisch Krank zu werden, so eine australische Studie. Die sexuelle Befriedigung im Internet kann leicht zur Sucht werden, betont Studienleiter Marcus Squirell von der Swinburne University of Technology in Melbourne. Mögliche Folgen: Depressionen und Stress.

Die Forscher untersuchten 1300 Freiwillige, die jeweils zwölf Stunden wöchentlich Online-Sex-Angebote nutzen. Ergebnis: Ein Großteil der User von Erotikseiten sei männlich und habe einen höheren Bildungsgrad. Bei fast jedem dritten der Teilnehmer stellten die australischen Wissenschaftler mittlere bis schwere Depressionen fest. Rund 30 Prozent der Betroffenen litten zudem unter Angstzuständen und weitere 35 Prozent wiesen typische Stressymptome auf. Je mehr Zeit die Internetuser ihrem Hobby widmen, desto schneller steige das Risiko an psychisch krank zu werden, behauptet Squirell.

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