Erste Hilfe bei Hitze: Ozon und andere Sommergefahren

Eine funktionierende Partnerschaft hilft gegen Stress
Nicht in jeder Situation ist Ozon ein Thema

Sommer ist super, denken Sie – heiße Tage, noch heißere Nächte, braune Haut, kurze Röcke. Doch überall lauern Gefahren. Diese Tipps bieten Abhilfe gegen Ozon

Unter dem Einfluss der sommerlichen Temperaturen fühlen sich Männer besonders potent. 28 Prozent der Männer und immerhin 21 Prozent der Frauen haben im Sommer generell mehr Lust auf Sex. Ihre Chancen, Gleichgesinnte zu finden, stehen also recht gut. Aber passen Sie auf, dass die Sonne Ihnen nicht zu sehr den Kopf verdreht. Denn ihre Wirkung kann tödlich sein. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes sterben in einem durchschnittlichen Sommer neun Menschen an Hitzekollaps oder Sonnenstich (Angaben für 2000). 90 Prozent der Opfer sind übrigens Männer. Alles vermeidbar, vorausgesetzt, Sie halten sich an folgende einfache Grundregeln.

Zwischen 11 und 13 Uhr trifft die Hälfte der täglichen Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche. Die Gefahr zu kollabieren ist da besonders hoch. In dieser Zeit sollten Sie auf Sport verzichten. Ansonsten ist alles erlaubt – Inlineskating, Radfahren, Schwimmen und natürlich Laufen.

Ozon: Nach bisherigen Erkenntnissen ist Ozon für Gesunde unbedenklich. "Sicher ist allerdings, dass das Sauerstoffgas die Schleimhäute reizt", so Ulrich Kümmel, Biologe und Sprecher der Atemwegsliga. "Konzentrationen von über 200 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft können Augentränen, ein Wundgefühl im Hals, Reizhusten, Schwindel sowie Kopfschmerzen auslösen." Die individuelle Reaktion ist unterschiedlich und lässt bei Gewöhnung nach. Atemwegserkrankungen (wie Asthma, Bronchitis) verschlimmern sich durch Ozon. Aktuelle Ozonwerte: Umweltbundesamt.de.

Die körpereigene Klimaanlage produziert je Stunde bis zu zwei Liter Schweiß. Durch Verdunstung kühlt er die Hautoberfläche, um so die Betriebstemperatur des Körpers möglichst in der Nähe von 37 Grad Celsius zu halten. Dabei ist die richtige Kleidung wichtig. Leicht soll sie sein, wenig UV-Strahlung rein- und viel Feuchtigkeit rauslassen. Baumwolle klebt am Körper, das behindert die Kühlung. Ihr Lichtschutzfaktor (LSF) reicht bis 20.

Nach dem Sport bitte Zugluft meiden. Diese Binsenweisheit gilt wirklich. Im Normalzustand reagiert der Organismus auf kühlen Wind mit einer Senkung der Hautdurchblutung zur Regulierung der Körpertemperatur. Beim Schwitzen versagt diese Regulation: Die Abkühlung wird zu spät bemerkt, der Körper kühlt aus.

Für Pollenallergiker gelten – je nach Aufenthaltsort – spezifische Sportzeiten. Denn der Pollenflug ist in der Stadt morgens zwischen 6 und 8 Uhr am geringsten, auf dem Land von 18 bis 23 Uhr. Neuere Untersuchungen sprechen dafür, dass Ozon die Empfindlichkeit gegenüber Pollenallergenen erhöht. Allergiker sollten sich nicht nur über den aktuellen Pollenflug (wetteronline.de), sondern besser auch über die Ozonwerte informieren.

Funktionsklamotten aus Chemiefasern gibt's mit LSF bis zu 80. Beim Kauf unbedingt auf das Prüfzeichen "UV-Standard 801" achten, das im Jahre 1995 von der Internationalen Prüfgemeinschaft für angewandten UV-Schutz eingeführt wurde.

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