Technik-Glossar: P

Das Lexikon der Multimedia-Technik – von Palmtop bis Proxy

Palmtop
Ein besonders kleiner Rechner, der auf einer Handfläche (englisch: palm) Platz findet. So ein handlicher Taschencomputer kann heute nahezu alle wichtigen Funktionen eines PCs oder Laptops bieten. Die Dateneingabe erfolgt über eine kleine Tastatur oder einen druckempfindlichen Touchscreen-Bildschirm, oft mit Spezialstift.

PCMCIA
Ein neuer Standard für Steckkarten, die in Notebooks oder Palmtops installiert werden können. PCMCIA-Karten haben Scheckkarten-Größe und können als Modem, Festplatte, Netzwerk- oder Fax-Karte verwendet werden.

Ping
Kommando, mit dessen Hilfe untersucht wird, ob ein Server einwandfrei funktioniert. Dabei werden kleine Datenpakete an ihn verschickt. Der Begriff stammt aus der Tauch-Seefahrt.

Pixel
Als Pixel wird die kleinste verfügbare Einheit bei der Darstellung auf einem Bildschirm bezeichnet. Pixel ist ein Kunstwort aus den englischen Begriffen Picture und Element. Die Anzahl der Pixel auf dem Bildschirm bestimmen dessen Auflösung – zum Beispiel 800 x 600. Je größer die Auflösung, desto mehr Informationen können auf dem Bildschirm dargestellt werden.

Pixel Plus
Pixel Plus ist eine von Philips entwickelte TV-Technologie, die entscheidend zur Bildverbesserung bei allen Display-Typen (Röhre, LCD, Plasma, LCOS) beiträgt. Die Auflösung eines Standard-Fernseh- oder DVD-Signales ist begrenzt. Um die Bildqualität zu optmieren, analysiert Pixel Plus die im Eingangssignal vorhandene Bildinformation und errechnet daraus zusätzliche Bildpunkte. So wird aus einem Standard-Signal ein Bild mit hoher Auflösung "errechnet". Dies ermöglicht eine schärfere Zeichnung von Kanten und verhindert, dass bei großen Bilddiagonalen die Zeilenstruktur sichtbar wird.

Plasmadisplay
Das Bild eines Plasmadisplays setzt sich aus hunderttausenden winzigen Glaszellen zusammen, die mit einem Edelgas (Plasma) gefüllt sind. Durch Energiezufuhr wird das Gas in einen hochenergetischen Zustand versetzt. Die dabei erzeugte Strahlung bringt, wie bei einer Neonröhre, eine Phosphorschicht zum Leuchten: Ein sichtbarer Bildpunkt entsteht. Eine Plasmazelle kennt nur die Zustände "An" und "Aus", kann aber bis zu 400 Mal in der Sekunde aufleuchten. So nimmt das träge menschliche Auge verschiedene Helligkeitsstufen wahr.

Plug and Play
Plug and Play bedeutet frei übersetzt Einstecken und Loslegen. Plug and Play-Versionen von Multimediageräten sollen die Anwendung vereinfachen und direkt nach Anschluss an Rechner und Stromnetz arbeiten, ohne dass Initialisierung und Konfiguration nötig wären.

Plug-in
Ein Softwareprogramm, das die Anwendungsmöglichkeiten eines Internet-Browsers erweitert. Plug-ins können vom Internet auf den eigenen Computer heruntergeladen werden. So gibt es beispielsweise Plug-in Programme, die Radiohören über das World Wide Web ermöglichen.

Portale
Seiten, die einen einfachen und vorstrukturierten Weg ins Internet eröffnen. Portale bieten zahlreiche Inhalte wie katalogisierte Informationen, personalisierbare Funktionen, Suchmaschinen usw.

Preroll
Als Preroll-Zeit bezeichnet man die Zeit, die ein Video-Player und ein Video-Rekorder benötigen, um sich zu synchronisieren, denn nur dann ist auch ein framegenauer Assembler- beziehungsweise Insert-Schnitt möglich. Preroll steht für die Zeitspanne, die ein Videogerät benötigt, um aus der Pausenfunktion hoch zu laufen und in Wiedergabe oder Aufnahme zu schalten. Diese Zeit muss der Schnittsteuereinheit mitgeteilt werden. Beim analogen Video-Schnitt versteht man unter Preroll oft auch das Zurückspulen des Bandes an einen definierten Punkt vor dem eigentlichen Schnittpunkt.

Proxy
Der Begriff bezeichnet einen dynamischen Speicher beim Provider, auf dem aufgerufene Internetangebote zwischengespeichert werden. Die Ladezeiten dieser Seiten werden dadurch erheblich verkürzt.

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