High-Tech-Lösungen: Passende Technik zum Einparken

Sein drittes Auge war geheim

Auch Techniktüftler und Wissenschaftler kennen Einparkprobleme. Und haben dafür ihre eigenen Lösungen gefunden

Sensoren in der Stoßstange messen per Ultraschall den Abstand zu den parkenden Autos. Ein Signalton warnt, wenn es eng wird. Viele Autohersteller bieten die elektronische Einparkhilfe bereits beim Neukauf an. Auch Nachrüsten ist möglich (um 850 Euro). Für handwerklich Begabte gibt es Selbsteinbau-Varianten (etwa den Park Boy IV, ab 255 Euro, www.in-pro.de).

2. Die elektronische Methode

Dr. Norbert Herrmann vom Institut für Angewandte Mathematik der Uni Hannover hat eine Formel für das Rückwärtseinparken entwickelt. Er verringerte den üblichen Einfahrtswinkel von 45 Grad und den Seitenabstand von bis zu einem Meter zum vorderen Auto. Je kleiner der Einfahrtswinkel (ideal sind 34 Grad), desto kleiner kann die Parklücke sein. „Das Verblüffende ist, dass manche kleinen Autos anteilig mehr Platz benötigen als einige große“, erklärt der Mathematiker. Gefüttert mit seiner Formel, sollen Bordcomputer in Zukunft das Einparken voll automatisch übernehmen. Bis dahin müssen Sie allerdings noch selbst rechnen. Oder rechnen lassen: mit unserem Parklücken-Rechner*.

* läuft nur auf PC mit installiertem Java-Plugin

Seite 2 von 2

Sponsored SectionAnzeige