Arbeitsweg: Pendeln ist ungesund

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährt, ist häufiger krank als jemand, der den Weg zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegt
Bahnfahrer fühlen sich gestresster als Fußgänger

Wer mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährt, ist häufiger krank als jemand, der den Weg zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegt

Pendeln macht offenbar krank. Zumindest Personen, die lange Strecken mit Auto, Bus oder Bahn zur Arbeit zurücklegen, fühlen sich gesundheitlich schlechter als solche, die ihren Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigen, behauptet eine schwedische Studie.

Autofahrer und Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel fühlen sich gestresster, schlechter ausgeschlafen, erschöpfter und sind häufiger krank als Fußgänger und Biker, berichtet Studienleiter Erik Hansson von der Universität in Lund. Besonders gefährdet seien Auto-Pendler, die zwischen 30 bis 60 Minuten (pro Strecke) unterwegs sind. Ihnen geht es demnach sogar gesundheitlich schlechter als Personen, die über eine Stunde pendeln. Der Grund: Lange Fahrstrecken – insbesondere durch ländliche Gegenden – können auch entspannend wirken, vermuten die Forscher.

Die Wissenschaftler hatten den Gesundheitszustand (inklusive Schlafqualität, Erschöpfung und Stresslevel) von knapp 21.000 Pendlern untersucht.

Sponsored SectionAnzeige