Blumen gießen: Pflanzen im Urlaub wässern

Ihr Pflanzen sollen auch in der Urlaubszeit (über)leben

Sie im Urlaub – Ihre Zimmerpflanzen allein zu Hause. Wir wollten wissen, wie das Grünzeug es am besten übersteht

Dschungel oder Wüste? Was Sie bei der Rückkehr vorfinden, hängt davon ab, wie Ihre Pflanzen in Ihrer Abwesenheit an Wasser kommen. Wir haben zwei handelsübliche Systeme und vier Hausmittel 14 Tage an sechs durstigen Zyperngras-Pflanzen getestet.

Unsere Wasserspender:

1. Automatik
Ein Zeitschalter aktiviert einmal am Tag eine Minute lang ein variables Bewässerungssystem (von Gardena, um 83 Euro).

Die Pflanze nach 7 bzw. 14 Tagen.

2. Tonstift
Ein in die Blumenerde gesteckter Kegel saugt bei Trockenheit über einen Schlauch Wasser aus einem gefüllten Glas (Blumat, ab zirka 3 Euro).

3. Kiesel
Guter Rat von Oma: Pflanze gießen, auf Erdoberfläche dicke Kieselschicht legen.

4. Fadenpumpe
Gelesen bei www.tipscout.de: Stellen Sie einen Eimer Wasser erhöht über die Pflanzen. Dann hängen Sie einen Wollfaden mit einem Ende in den Eimer, das andere graben Sie in die Erde. Der Faden wird zum Wasserträger, versorgt die Wurzeln mit Flüssigkeit.

5. Schwämme
Noch ein Tipp von Oma: klitschnasse Schwämme auf die Blumenerde legen.

Die Pflanze nach 7 bzw. 14 Tagen.

6. Schüssel
Pflanze mit Topf in eine Plastikschüssel setzen. Die Räume zwischen den zwei Gefäßen mit Torf auffüllen und ausgiebig wässern.

Ergebnis
Gardena und Blumat funktionierten gut. Das teure Gardena-Gerät lohnt aber nur bei Gewächshäusern (wässert bis zu 36 Töpfe). Billiger, allerdings auch schlechter: Schüssel-Methode und Fadenpumpe (Letztere setzt nicht nur den Topf unter Wasser). Omas Tipps können Sie vergessen.

Die nicht mitgetestete Alternative: Profi-Haushüter (www.vdha.de).

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