Blumenkohl-Ohr durch Piercing

Wer sich den oberen Teil der Ohrmuschel stechen läßt, muss mit Infektion, Blutvergiftung und Missbildung rechnen.

Gepiercte Ohren sind in. Aber sobald der Stich in den Knorpel geht, wird´s gefährlich, berichtet das Fachblatt British Medical Journal. Menschen, die sich Löcher durch den Knorpel und nicht durchs Ohrläppchen schießen lassen, können damit ihre Ohren regelrecht ruinieren. Als Resultat von unsachgemäß ausgeführten Piercings drohen Infektionen sowie eine Blutvergiftung bis hin zum anaphylaktischen Schock.

Eine Infektion in diesem Teil des Ohrs verläuft meist schnell, aggressiv und sehr schmerzhaft. Wird sie nicht sofort behandelt, kann sich nach abgeklungener Infektion das Hörorgan zum sogenannten "Blumenkohl-Ohr" verformen.

Wer sich also aus ästhetischen Gründen seine Ohren piercen lässt, sollte aufpassen, dass dieser Schuss nicht nach hinten losgeht.

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