Herbst-Abenteuer: Pilze sammeln – aber die richtigen

Achtung: Nicht alle ungenießbaren Pilze sind einfach zu erkennen
Achtung: Nicht alle ungenießbaren Pilze sind einfach zu erkennen

Speisepilze haben jetzt Hochsaison. Tödliche Knollenblätterpilze auch. Woran Sie gesunde Sorten im Wald erkennen und wie Sie sie lecker zubereiten

Pilze schmecken nicht nur gut, sie sind dazu auch noch kalorienarm und enthalten viele Ballaststoffe. Wenn Sie sich jetzt selber die Gummistiefel anziehen wollen, um im Wald zu suchen, sollten Sie folgende Tipps der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) beachten. Nicht, dass der Pilzgenuss Ihr letzter wird.

  • Die Pilze aus dem Boden herausdrehen. Wird der Stiel abgeschnitten, fehlen Merkmale, mit denen sie von ihrem giftigen Doppelgänger unterschieden werden können.
  • Nie ohne Erkennungsbuch sammeln. Anfänger sollten die Pilze außerdem bei einer Beratungsstelle vorlegen. Die Adressen bekommen Sie beim Gesundheitsamt.
  • Pilze sind wasser- und eiweißreich. Sie halten sich am besten in luftiger Umgebung. Niemals in Plastik aufbewahren.
  • Wildpilze sollten nie roh gegessen werden. Sie können Eier vom Fuchsbandwurm enthalten und zu Unverträglichkeiten führen.
  • Reste müssen schnell heruntergekühlt werden und anschließend im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Essen am nächsten Tag auf mindestens 70 Grad erhitzen.
  • Pilze sind getrocknet lang haltbar. Dafür Pilze in Scheiben schneiden und auf ein Backblech legen. Bei 40 Grad und geöffneter Backofentür rund 5 Stunden trocknen.
  • Eingefroren sind Pilze 8 Monate haltbar. Pilze klein schneiden und blanchieren. Bei der Zubereitung einfach in einen Topf oder eine Pfanne geben.

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