Antioxidantien: Popcorn gesünder als gedacht

Popcorn ist offenbar gesünder als gedacht
Popcorn soll extrem viele Antioxidantien enthalten. Aber bitte nur zur fett- und zuckerfreien Variante greifen

Keine falsche Zurückhaltung mehr im Kino, wenn's ums Popcornessen geht! Der Snack hat mehr Antioxidantien als Obst und Gemüse

Beim nächsten Fernsehabend dürfen Sie laut neuester Forschung ganz ohne Reue in die Popcorn-Tüte greifen. Der klassische Kino-Snack soll nämlich extrem viele Antioxidantien enthalten – mehr noch als Obst und Gemüse, so die Wissenschaftler der Universität Scranton in Pennsylvania.

Antioxidantien sind Verbindungen, die wir mit der Nahrung aufnehmen und welche die so genannten freien Radikale in unserem Körper unschädlich machen. Letztere entstehen bei allen möglichen Stoffwechselabläufen. Sie greifen unsere Erbsubstanz an und können damit beispielsweise Krebs auslösen.

Im Popcorn soll der Gehalt dieser Antioxidantien laut der Forscher besonders hoch sein, weil in ihm noch alle wertvollen Stoffe des Getreides stecken. Und wer sich bislang immer über die nervige Schale geärgert hat, die gerne zwischen den Zähnen stecken bleibt – in ihr steckt der Großteil der Antioxidantien.

Vorsicht: Einen Haken hat das Studienergebnis leider doch. Wer sein Popcorn nämlich mit Öl, Butter und reichlich Zucker oder Salz zubereitet, hat schlechte Karten. Der Grund: Es ist viel zu fettig und kalorienschwer. Selbst Popcorn, das in der Mikrowelle zubereitet wird, besteht zu mehr als 40 Prozent aus Fett. Die beste Methode ist, die Körner lediglich mit heißer Luft zuzubereiten. Außerdem: Die Vitamine von frischem Obst und Gemüse kann das Gertreide auch nicht ersetzen.

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