Hart wie Stahl: Potenzspritze

Potenzmittel im Vergleich: Potenzspritze
Ein kleiner Pieks für viel Power: Potenzspritze

Sie vertragen keine harten Potenzmittel wie Sildenafil, Viagra und co? Dann bringt Ihnen eine Potenzspritze vielleicht die nötige Standfestigkeit

Das verspricht das Potenzmittel: Der Penis steht wie nie.

So wirkt das Potenzmittel: Man spritzt sich (nachdem es der Arzt einmal erklärt hat) ein muskelentspannendes Potenzmittel in den Penis. Nach 10 Minuten hat sich der Schwellkörper gefüllt und man bekommt eine Erektion, die eine Stunde hält. Die Spritze wird auch SKAT genannt, was nicht für das Kartenspiel steht, sondern für Schwellkörper-Auto-Injektions-Therapie. Der Wirkstoff des Potenzmittels ist das Prostaglandin Alprostadil, der gerne zur Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt wird. Ähnlich, aber nicht ganz so direkt wirkt ein Minizäpfchen für die Harnröhre gegen eine erektile Dysfunktion, auch MUSE genannt (Medicated Urethral System for Erection).

Vorteil des Potenzmittels: Eine Injektion ist punktgenau und nur lokal wirkend für Männer die keine PDE-5-Hemmer vertragen.

Nachteil des Potenzmittels: Der Stich? Halb so wild – die Nadel ist hauchdünn und daher kaum zu spüren. Der größere Nachteil ist wohl, dass man die Wirkung der Potenzspritze nur alle 2-3 Tage in Anspruch nehmen soll. Es kann sein, dass die Erektion auch nach der Ejakulation bleibt und damit auch ein unangenehmer knallharter Ständer.

Fazit: Aufwändig, aber in bestimmten Fällen die beste Wahl. Dieses Potenzmittel zahlt die Krankenkasse - fragen Sie einfach bei Ihrem Arzt nach.

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