Seitensprung: Impotenz treibt Frauen zum Seitensprung

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Impotenz treibt Frauen zum Seitensprung

Viele Männer mit Potenzproblemen warten zu lange, bis sie deswegen ärztlichen Rat suchen, beklagen die betroffenen Partnerinnen in einer polnischen Studie.

Drei von vier Frauen sagen, dass die Potenzstörungen ihrer Männer die Beziehung unerträglich lange belasten, bevor diese endlich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Das berichtet das Fachblatt Medical Tribune über eine Studie polnischer Wissenschaftler vom Institut für Sexologie in Warschau, die beim 9. Weltkongress zur Impotenzforschung im australischen Perth vorgestellt wurde.

Die befragten Frauen wiesen zu 30 % Symptome von Depressionen auf, knapp die Hälfte legte – aus Solodarität? – ihre eigenen sexuellen Aktivitäten gleich mit auf Eis. Dagegen setzten 28 % der Betroffenen verstärkt auf Masturbation und jede vierte suchte sich einen neuen Sexpartner außerhalb der Partnerschaft.

Im Schnitt hatten die Männer sich erst nach drei Jahren "toter Hose" in ärztliche Behandlung begeben. Trotzdem war noch nicht alles zu spät: Immerhin 69 % der 431 befragten Frauen begrüßten die erfolgreiche Therapie ihrer Männer. Jede sechste fürchtete allerdings, jetzt dem neuen Sexhunger ihrer Männer nicht mehr gewachsen zu sein.

Doch in 13 % der Fälle war die weibliche Lust versiegt: Die Frauen hatten entweder kein Interesse mehr an seiner wieder hergestellten Potenz oder weigerten sich, mit ihm wieder sexuell aktiv zu werden.

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