Stuntman werden: Praxistipps für Einstieger

Bei Joe Alexander (rechts) können Sie in die Stuntman-Lehre gehen
Mit Disziplin wurde aus Matthias (24) ein Stuntfighter, hier eine Filmszene

Wir sagen Ihnen, wo Sie sich zum Stuntman ausbilden lassen können und wie die Karrierechancen sind

Die Geschäfte der Stuntbranche laufen gut. Rund 300 Stuntleute arbeiten derzeit in Deutschland, 180 davon werden vom Bundesverband deutscher Stuntleute als professionell eingeschätzt. Wer ins Business einsteigen will, kann sich an privaten Schulen ausbilden lassen.

Ausbildung zum Stuntfighter
Die Lizenz zum Stuntfighter können Interessierte an der Stuntfighter-Academy (www.stuntfighter.com) in Hamburg in drei unterschiedlichen Lehrgängen erwerben. Nach einem Einstiegs-Workshop können sie am C-Lizenz-Seminar teilnehmen. Es dauert ein Wochenende und kostet rund 180 Euro. Spezielle Kampfkurse und Schauspielunterricht können unabhängig davon besucht werden und kosten für Erwachsene 50 Euro im Monat.

Ausbildung zum Stuntman
Wer Stuntman werden will und eine Stuntschule in seiner Nähe sucht, wird über eine Internet-Suchmaschine am besten fündig. Ein bestimmter Schulabschluss wird nicht voraus gesetzt. Die Ausbildung zum Stuntman dauert bis zu drei Jahren (abhängig von der Schule) und kostet Gebühren. Wie hoch der Preis ist, erfahren Sie beim Anbieter. Manche Ausbildungsstätten verlangen den PKW- oder LKW-Führerschein und ein Sporttauglichkeits-Attest vom Arzt.

Berühmte Schulen gibt es in Köln (www.actionconcept.de), nahe Stuttgart (www.stuntschule.de), Düsseldorf (www.movie-kids.de).
In Österreich hat 2008 eine neue Schule eröffnet: www.stunt.at. In der Schweiz können Sie bei Hollywood-Star Oliver Keller in die Lehre gehen (www.stuntsquad.ch).

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