Promille killen die Potenz: Impotent durch Alkohol

Hoher Alkoholkonsum führt zu schlechten Essgewohnheiten
Trinken macht nicht nur die Bierne weich

Neue Studien belegen: Schon ein paar Drinks schaden Ihrer Libido

Der eine oder andere Drink lockert erst die Zunge, dann den Verschluss an ihrem BH. So weit, so gut. Doch bei allem, was dann folgt, ist Alkohol eher kontraproduktiv, wie mehrere neue Studien belegen. Lesen Sie mal.

Potenzproblem
Alkohol senkt nicht nur die Werte des männlichen Sexualhormons Testosteron im Blut, er stört auch die Nervenimpulse vom Gehirn zu den Schwellkörpern im Penis. Folge: Ihr Penis fühlt sich so schlapp wie Sie – nichts steht mehr.

Kleinere Hoden
Doch damit nicht genug: „Häufiges Trinken lässt die Hoden schrumpfen“ sagt Dr. Ernest Abel von der Wayne State University Detroit. „Häufig“ heißt dabei schon etwa fünf Bier zweimal die Woche.

Sinkende Fruchtbarkeit
Und finnische Studien belegen: Trinken senkt die Vaterschaftschancen! Alkohol verändert nicht nur Form und Struktur der Spermien (vermutlich durch Behinderung des Vitamin-A-Stoffwechsels während der Entwicklung der Samenzellen). Er stört auch die Arbeit der Enzyme am Spermienkopf. Und ohne die haben Ihre Gene keine Chance, in die Eizelle einzudringen. Ab welcher Alkoholration die Fruchtbarkeit leidet, ist noch nicht klar. „Aber offenbar ist es schädlicher, täglich ein Gläschen zu trinken als selten größere Mengen“, sagt Studienleiter Professor Pekka Karhunen.

Verweiblichung
Sie glauben, sich die Kante zu geben, sei männlich? Im Gegenteil: Viel Alkohol sorgt dafür, dass die Fettschicht vom Bierbauch an die Hüften wandert und Männer sogar Brüste entwickeln. Denn die Drinks zerstören das sensible Verhältnis zwischen den Sexualhormonen. „Alkohol scheint den Umbau von Testosteron in Östrogen zu beschleunigen“, erklärt Dr. Mary Ann Emanuele von der Loyola University in Illinois. Und neben Ihrer Männlichkeit bleiben dann auch Ihre Haare auf der Strecke.

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