Fahrrad-Heimtrainer: Radtrainer fürs Wohnzimmer

Beim Fahrradfahren auf dem Hometrainer ist er immer ganz von der Rolle
Trinken nicht vergessen, denn beim Heimtraining auf dem Fahrrad schwitzen Sie mehr als auf der Straße

Bei dem Mistwetter wollen Sie mit dem Rennrad nicht mehr raus? Wir stellen 3 Fahrrad-Heimtrainer vor

1. Möglichkeit: Indoorbike
Das Gerät hat eine Schwungscheibe. „Je höher das Gewicht dieser Scheibe, desto runder der Tritt und desto realistischer das Fahrgefühl“, sagt Felix Böhlken, Redakteur bei „Roadbike“. 18 Kilo sollten es schon sein. Um Verletzungen zu vermeiden, empfiehlt sich ein Freilauf. Gut: Das Bike läuft leise. Und: Manche Modelle sind mit Trainingscomputer ausgerüstet (lässt sich mit gängigen Pulsgurten verbinden). Manko: Man sitzt anders als auf einem Straßenrad. Top für all jene, die noch kein Rennrad haben. Preis: ab 450 Euro (hier: Giro GT von Kettler, zirka 700 Euro)

2. Möglichkeit: Rollentrainer
Hier spannen Sie das Hinterrad Ihres Velos in eine Halterung ein. Vorteil: Sie behalten Sattel und Sitzgefühl. Nachteil: „Im Wiegetritt zu fahren, ist so unmöglich, da die Belastung auf den Hinterbau zu einem Rahmenbruch führen kann“, erklärt Böhlken. Die geringe Schwungmasse sorgt zudem für einen leicht unrunden Tritt. Gegen Monotonie helfen Virtual-Reality-Rollen – mit dem PC verbunden ermöglichen sie, Rennen wie in einem Game nachzufahren.
Top für Fahrer, die Kilometer abreißen wollen. Preis: ab 200 Euro (hier: I-Genius von Tacx, um 1000 Euro)

Fahrrad Hometrainer: Freirolle Arion von Elite

3. Möglichkeit: Freirolle
Ihr Bike ist nicht fixiert, sondern steht auf drei Rollen – ein Gefühl fast wie auf der Straße. Es dauert allerdings etwas, bis man sicher fährt. Der Experte: „Wer unaufmerksam ist, riskiert einen Sturz.“ Die geforderte Aufmerksamkeit hat aber auch Vorteile: Das Fahren ist weniger langweilig, Sie lernen das Rad zu beherrschen. Und: Auch hier ist es bei manchen Modellen möglich, über eine PC-Verbindung Strecken zu simulieren und das Training aufzuzeichnen.
Top für Könner, die gefordert werden wollen. Preis: ab 150 Euro (hier: Arion von Elite, etwa 250 Euro)

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