Gefährliche Potenzstörung: Rätsel Dauererektion gelöst

Es wurde nun der Mechanismus der schmerzhaften Dauer-Erektion gefunden
Mangel des Enzyms zum Abbau von Adenosin ist Schuld an Dauer-Erektion

Ein fehlendes Enzym verhindert bei krankhaften Dauererektionen, dass das gute Stück in die Ausgangslage zurückkehrt

Ein simples Enzym ist offenbar dafür verantwortlich, dass manche Männer mit krankhaften und nicht selten peinlichen Dauererektion leben müssen. US-Forscher untersuchten genetisch veränderte Mäuse, denen ein Enzym zum Abbau des so genannten Adenosin fehlt. Dabei beobachteten sie, dass die Geschlechtsteile der Mäuse dauerhaft erigiert waren. Daraus schließen die Wissenschaftler der Universität von Texas in Houston, dass der Mangel dieses Enzyms an der unfreiwilligen Erektion Schuld ist.

Eine Dauererektion (Priapismus) entsteht beim Menschen unter anderem durch Krankheiten wie Leukämie, Sichelzellenanämie (Fehlbildung der roten Blutkörperchen), Entzündungen des Penis oder sogar durch Peniskrebs.

Nach eigenen Angaben können die Wissenschaftler nun mit Hilfe dieser Erkenntnis neue Behandlungsmethoden entwerfen, die helfen, die ohne sexuelle Erregung entstehende Erektion zu therapieren. Diese Störungen dauern bis zu mehrere Stunden an und kann unbehandelt zu Impotenz führen.

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