Minus 12 Kilo: Rasanter Aufsteiger

Ronny hat abgenommen: vorher wog er 104 und nachher 92 Kilo
Ronny (33 Jahre; 1,90m) wog vorher 104 Kilo und nachher 92 Kilo

Als unser Leser seinem Speckbauch die Rote Karte zeigte, kam er auch dem Traum vom Fußball-Profi viel näher. Im Interview erzählt er, wie’s für ihn lief

Sie waren nur leicht übergewichtig. Was gab den Impuls, etwas zu tun?
Früher habe ich mir nie viele Gedanken über mein Körpergewicht und gesunde Ernährung gemacht, war immer aktiver Fußballer. Dann sah ich mir Fotos von einem Sommerurlaub auf Mallorca an. Ich dachte nur: So möchte ich nicht aussehen, daran muss sich was ändern. Dann bekam ich eine Men’s-Health-Ausgabe  in die Hände, fand darin weitere Inspiration. Die Kerle sind ja auch echt gut durchtrainiert.

Der Entschluss war gefasst. Aber ließ sich das auch so einfach umsetzen?

Erstaunlicherweise ja. Ich habe losgelegt, mich mit gesunder Ernährung befasst. Verzichtete auf Nudeln, Kartoffeln, Reis und fette Soßen. Nach 5 Tagen war ich 4 Kilo los. Natürlich habe ich in dieser Woche auch viel Wasser verloren, aber es spornte mich an, weiterzumachen.

Wie sieht denn so ein Tag mit wenig Kohlenhydraten aus? Was essen Sie?

Omelett, gerne mit Tomaten oder Tunfisch, ist mein absolutes Lieblingsfrühstück. Es gibt mir Power für den Tag und hält eine Weile satt. Auf der Arbeit trinke ich einen Protein-Shake, in der Frühstückspause esse ich einen Magerquark mit Süßstoff, Vanillepulver und einem Schuss Wasser – dann schmeckt er cremiger. Mittags mag ich Putenfleisch oder Tunfisch, abends mache ich mir oft eine Gemüsepfanne, am liebsten mit Auberginen und Zwiebeln.

War die Ernährungsumstellung schwer für Sie? Litt Ihre Stimmung darunter?
Freunde warnten mich, Kohlenhydrate wegzulassen, weil die Laune in den Keller gehe. Davon habe ich aber nichts gemerkt. Ich war einfach glücklich über die guten Ergebnisse.

Sie haben ordentlich an Muskelmasse dazugewonnen. Wie schafft man das?

Allein durch Fußballtraining Muskeln aufzubauen, ist sehr schwierig. Es war mein Bruder, der mir riet, mal mit ins Studio zu gehen. Wir haben uns da ein Workout zusammengestellt und es konsequent durchgezogen. In meine Mittagspause baute ich ein kleines Bauchtraining ein, um mich einem Sixpack zu nähern. Ansonsten bevorzuge ich Training mit dem Körpergewicht und mache in meinem Fitness- Studio gern den so genannten 360-Grad-Zirkel, damit sind fast alle Muskelpartien abgedeckt.

Sind Sie zufrieden mit dem, was Sie erreicht haben? Was bleibt zu tun?
Man ist nie zufrieden, glaube ich. Zwar habe ich den Körperfettanteil schon halbiert, aber meine Muskeln will ich noch mehr definieren. Unterm Strich kann ich sagen, dass ich einfach fitter geworden bin. Das merke ich vor allem beim Fußball – mittlerweile spiele ich in der Regionalliga, und das erfordert an 6 Tagen pro Woche hartes Training. Damit meine Kohlenhydratspeicher sicher für 90 Minuten reichen, kommen mittlerweile am Wochenende auch mal Nudeln oder Vollkornreis auf den Teller.

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