Der Garten ruft: Rasen, Beet und Teich schneller flott machen

Grüner Daumen allein reicht nicht, Garten-Know-How brauchen Hobbygärtner auch
Grüner Daumen allein reicht nicht, Garten-Know-How brauchen Hobbygärtner auch

Im Frühjahr wollen Rasen, Bett und Teich von 6 Monate Vernachlässigung befreit werden. So halbieren Sie Ihren Aufwand für Gartenarbeit

  1. RASEN "Sie sparen Zeit, wenn Sie schon beim Kauf des Saatguts auf Qualität achten", erklärt Wolf-Marcus Knape vom Online-Fachportal Gartenexperte. Hochwertiger Samen ist zwar teurer, liefert aber mehr Trittfestigkeit und ist resistenter gegenüber Schädlingen oder Pilzen. Für gute Qualität steht eine Regel-Saatgutmischung (RSM). Sehr bequem, aber ziemlich teuer, sind Mähroboter (ab 1300 Euro, Infos: Robomäher). Auch so geht’s schnell: erst die gegenüberliegenden Ränder, danach die Fläche quer in sich überlappenden Bahnen mähen.
  2. STRÄUCHER Guter Zeitspartipp: Nehmen Sie kleinwüchsige, frei wachsende Pflanzen, die müssen Sie nicht so häufig trimmen. Wichtig ist, dass Sie das richtige Werkzeug verwenden: Astschneider sowie Rosen- und Heckenschere. Je größer deren Klingen, desto schneller werden Sie auch mit größeren Hecken fertig. Knape rät: "Schneiden Sie im Frühling das erste Mal." Zeit verpasst? Auch von Mitte Oktober bis
    zum ersten Frost ist es günstig. Ein immergrünes Gehölz wie Kirschlorbeer ist pflegeleicht und verträgt Trockenheit – Sie müssen also nur selten gießen.
  3. BEET Und wie kriegt man Unkraut ganz fix weg? Jäten, klar. Aber lieber nicht in gebückter Haltung, das nimmt Ihr Rücken krumm. Verwenden Sie eine langstielige Hacke oder einen Unkrautstecher (ab etwa 35 Euro, Fiskars). Um zu verhindern, dass neues Unkraut wächst, Rindenmulch 5 Zentimeter dick streuen. Clever: Pflanzen, die den Boden komplett bedecken. Knape: "So genannte Bodendecker, etwa das Dickmännchen, schlucken durch ihren Wuchs herabfallendes Laub." Es fällt zwischen die Blätter auf den Boden, ist nicht mehr zu sehen, wird zu Humus.
  4. TEICH Nichts frisst mehr Zeit, als Wasser im Teich immer wieder zu säubern. "Um Schwimmalgen zu vermeiden, wechseln Sie einmal jährlich die UV-C-Leuchte im Teichfilter", rät Dejan Djoric von der Firma Teichtechnik Schlegel & Co. (Gartenteich). Die speziellen Lichtstrahlen zerstören die Algen. "Auch die Filterschwämme alle 2 Jahre austauschen", empfiehlt Djoric. Zudem ist es erforderlich, die Wasseroberfläche regelmäßig mit einem Algenkescher von Grünzeug zu säubern. Sammelt sich davon zu viel an, dauert es ewig, bis Sie’s beseitigt haben.

Hier geben wir Ihnen weitere wichtige Fakten zum Thema Rasen. Falls die Gartenarbeit schon erledigt ist, schauen Sie doch in unseren Grill-Guide rein. Und wenn Sie keinen Garten haben, gestalten Sie Ihre Freizeit doch einfach mit einem Trendsport.

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