Krebsrisiko: Rauchen am Morgen besonders schädlich

Ganz besonders schädlich: Rauchen am frühen Morgen
Wer bereits in der ersten halben Stunde nach dem Aufwachen zur Zigarette greift, lebt gefährlich

Wer kurz nach dem Aufwachen zum Glimmstängel greift, erhöht das Risiko für Lungenkrebs um fast 80 Prozent

Je später desto besser: Das soll laut einer US-Studie jedenfalls für das Rauchen gelten. Wissenschaftler des Penn State College of Medicine haben herausgefunden, dass das Risiko für Lungenkrebs um ganze 79 Prozent steigt, greift man in den ersten 30 Minuten nach dem Aufwachen zur Zigarette.

Für ihre Studie hatten die Mediziner 7610 Raucher untersucht und zu ihren Rauchgewohnheiten befragt. 4776 von ihnen litten unter Lungenkrebs, 2835 hingegen hatten keine Krebserkrankung. Überraschendes Ergebnis: Die Probanden, die bereits kurz nach dem Aufwachen rauchten, waren deutlich mehr gefährdet, als die Testpersonen, die insgesamt zwar mehr rauchten, dafür aber später am Tag damit anfingen.

Eine mögliche Erklärung sei, dass Raucher am Morgen dazu neigen würden, die erste Zigarette besonders intensiv zu inhalieren. Somit würden Nikotin und andere Gifte noch einfacher in den Körper wandern.

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