Risiko Tabakkonsum: Rauchen macht Prostatakrebs aggressiver

Raucher sterben früher
Wer raucht und an Prostatakrebs leidet, verringert seine Üverlebenschancen

Raucher, die an Prostatakrebs erkranken, haben eine deutlich geringere Heilungschance

Wer die Diagnose Prostatakrebs bekommt und zu diesem Zeitpunkt Raucher ist, dessen Heilungschancen sind signifikant geringer als die von Nichtrauchern. Das ist das Ergebnis einer an der Harvard School of Public Health in Boston durchgeführten Studie.

An der Untersuchung nahmen über 5000 Männer teil, deren Prostatakrebs- Diagnose zwischen 1986 und 2006 lag. 10 Prozent der Männer starben innerhalb der durchschnittlich 8-jährigen Beobachtungphase, 16 Prozent erlitten einen Rückfall. Von diesen 26 Prozent waren 61 Prozent Raucher. Das Rauchen würde die Aggressivität des Tumors beeinflussen, erklärt Studienleiterin Dr. Stacey A. Kenfield.

Die gute Nachricht für Männer, die sich das Rauchen abgewöhnt haben: Studienteilnehmer, die 10 Jahre vor der Prostatakrebs-Diagnose das Rauchen aufgegeben hatten, starben nicht häufiger als Männer, die nie geraucht haben.

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