Kippe aus: Raucher unterschätzen Risiko

Ohne Fluppe zu einem gesünderen und längeren Leben
Der Dauerbrenner unter den Neujahrsvorsätzen: Rauchfrei werden

Nikotinsüchtige spielen die Gefahren von Tabak herunter. Außerdem sorgen Kippen für ordentlich Stress

Die Mehrheit aller Raucher unterschätzt offenbar das Risiko des Glimmstängels. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der britischen Organisation NHS (National Health Service). Rund 1000 erwachsene Raucher wurden befragt, wie sie die gesundheitlichen und finanziellen Schäden einschätzten, die die Sucht nach Nikotin verursache.

Das Resultat in Zahlen:

  • 53 Prozent der Probanden unterschätzen die Zahl der jährlichen Todesfälle durch das Rauchen. In Deutschland sind das übrigens rund 140.000.
  • 58 Prozent war nicht bewusst, dass die Hälfte der Langzeitraucher auf Grund ihres Lasters früher stirbt.
  • 35 Prozent wissen nicht, dass vom Rauchen ausgelöster Lungenkrebs die häufigste Krebserkrankung mit Todesfolge ist ( 2009 waren es in Deutschland rund 43.000 Menschen).
  • Fast alle Raucher unterschätzten zudem den finanziellen Aufwand. Wer etwa 20 Zigaretten pro Tag raucht, gibt aktuell rund 1800 Euro pro Jahr für Kippen aus.

Noch ein Grund, mit dem Rauchen aufzuhören liefert zudem das Ergebnis einer Studie des Psychologen Andy Parrott von der University of East London. Er fand heraus, dass der vermeintliche Entspannungseffekt durch Zigaretten eine Mär sei. Schließlich sei die "Unruhe", die Raucher mit Nikotin zu bekämpfen versuchten, lediglich das Resultat ihrer Sucht. Sprich: Die Raucher würden gar keine Entspannung benötigen, wenn sie die Finger von den Glimmstängeln lassen würden. Vielmehr erhöhe Rauchen das Stresslevel, anstatt es zu senken.

Sie suchen noch ein paar Tipps, wie Sie mit dem Rauchen endlich Schluss machen? Schauen Sie doch mal in unserem Rauch-Stopp-Guide vorbei!

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