Reden und bestrafen: Immer mitreden

Gewalt ist keine Lösung
Besiegen Sie Ihren Feind mit Argumenten – nicht mit Gewalt

Die Kollegen sollen sich Ihre Stimme einprägen – in positiven sowie in negativen Situationen

Reden Sie permanent
Ein Mistkerl hört nur einem Menschen zu: sich selbst. Das jedoch gerne, oft und lange. Und noch besser wird es, wenn auch andere Menschen gezwungen sind, Ihnen zuzuhören. Insbesondere dann, wenn diese Menschen tatsächlich viel Besseres zu tun hätten. Setzen Sie regelmäßig Meetings, Briefings oder andere Dienstbesprechungen an, bei denen Sie Ihre Erfolge referieren und Ihre Kritik an bestimmten Zuständen deutlich machen.

Die Zustände sollten entweder für Außenstehende nicht zu widerlegen oder für alle sichtbar sein. Hauptsache, die Menschen gewöhnen sich daran, Ihre Stimme als die des Warners, Mahners, Lobverteilers und Kritikers zu akzeptieren. An der Reaktion der Kollegen können Sie zweierlei ablesen und daraus die entsprechenden Handlungsweisen ableiten. Erstens erkennen Sie an den genervten Blicken und abfälligen Bemerkungen, wer Ihre Gegner sind (siehe Punkt 3). Und zweitens zeigt Ihnen Widerspruch, wer noch nicht ganz weich gekocht ist (siehe Punkt 1).

Bestrafen Sie diejenigen, die Sie kritisieren
Sie können sich nicht mit jedem nörgelnden Kleingeist aufhalten. Kritikern begegnen Sie mit dieser logischen Argumentation: „Warum sollte ich Ihnen zuhören? Ich weiß alles. Alles, was ich nicht weiß, ist es auch nicht wert, gewusst zu werden.

Wer sind Sie, mir zu sagen, was ich wissen sollte? Wer sind Sie, mir zu sagen, dass ich einen Fehler gemacht habe? Es kann sein, dass ich nicht vollständig richtig liege, aber doch nur, weil mich Leute wie Sie unzureichend mit Informationen versorgt haben. Und erzählen Sie mir ja nicht, ich hätte Unrecht. Ich habe immer Recht, und Sie nie! Verschwinden Sie! Ich hasse Sie!“

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