Gute Nacht: Richtig ausschlafen

Weniger Testosteron bei fehlendem Schlaf
Wer schläft, hat mehr Zeit

Der einfachste Wellness-Tipp der Welt: genug schlafen! Dann können Sie wach Ihre Zeit besser nutzen

Zeitgewinn: Wenn Sie früher ins Bett gehen, verlieren Sie nur scheinbar Zeit – am nächsten Tag werden Sie mit wachem Kopf viel mehr schaffen

Im Dunkeln tappen: Wenn Sie in der Nacht auf Toilette müssen, lassen Sie in Zukunft lieber das Licht aus. Helligkeit drosselt nämlich die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Das raubt Ihnen den Schlaf. Damit Sie sich besser orientieren, sollten kleine Nachtlämpchen Ihren Weg pflastern.

Wieder einschlafen: Nachts wach zu werden ist kein Problem, solange Sie sich nicht darüber ärgern. Wenn Sie gelassen bleiben, dann schlafen Sie vermutlich schon bald wieder ein. Wenn nicht, wälzen Sie sich nicht länger als 15 Minuten herum – stehen Sie lieber auf und machen Sie etwas. Wenn Sorgen Sie wach halten, hilft es zum Beispiel, diese aufzuschreiben. Werden Sie darüber müde, legen Sie sich wieder hin. Sollten Sie nach 15 Minuten immer noch nicht schlafen, stehen Sie wieder auf. Das klingt vielleicht stressig, hilft Studien zufolge aber ebenso gut gegen Schlafstörungen wie Tabletten. Der Unterschied: Die 15-Minuten-Methode wirkt auf Dauer.

Schlafphasen abpassen: Ein wahrer Luxus ist es, morgens ohne Wecker aufzustehen. Das geht, wenn Sie die Schlafphasen beachten. Die dauern bei den meisten rund 90 Minuten. Der Schlaf ist also alle anderthalb Stunden eher leicht, und man kommt besser aus den Federn. Wird man hingegen aus einer Tiefschlafphase geholt, ist der Tag gelaufen, bevor er angefangen hat. Versuchen Sie deshalb mal Folgendes: Stellen Sie den Wecker auf die Uhrzeit, zu der Sie spätestens aufstehen müssen (nur zur Sicherheit), und gehen Sie so zu Bett, dass rein rechnerisch eine Viertelstunde vorher eine Schlafphase zu Ende geht. Beispiel: Falls Sie um 7 Uhr raus müssen, sollten Sie um 23.15 Uhr das Licht löschen. Bis um 6.45 Uhr vergehen 5 Schlafphasen à 90 Minuten. Sie werden dann von allein wach. Versuchen Sie, durch ein wohliges Räkeln munter zu werden und danach auch wirklich aufzustehen. Sollte der Erfolg ausbleiben, könnte es daran liegen, dass Ihre Schlafphasen nicht 90 Minuten dauern. Die Spanne reicht von 70 bis 120 Minuten, probieren Sie also ein wenig herum. Zweite Möglichkeit: Ihr Schlaf ist insgesamt nicht erholsam genug.

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